Aktuell
SPD möchte das Gebäude der Alleeschule besuchen
Uli Winkler
Anrath. Die Anrather SPD möchte das Alleeschul-Gebäude besichtigen. In einem Schreiben an Willichs Bürgermeister Josef Heyes bittet der Anrather SPD-Chef Uli Winkler darum , das Heyes den Besuch ermöglicht. Die SPD hatte um Prüfung gebeten, welchem Verwendungszweck das Alleeschulgebäude künftig dienen könnte. Um eine fundierte Entscheidung auf der Basis der Verwaltungsergebnisse fällen zu können, möchte die SPD das Alleeschulgebäude mit einigen interessierten Bürgern besichtigen.
18..02.2012
SPD Alt-Willich: Präventiv sicherer im eigenen Heim.
Marcus Mülders
Alt-Willich. Die SPD Alt Willich begrüßt die Bemühungen in der CDU Fraktion um eine perspektivische, bessere Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Willich. Seit Mitte 2011 habe man sich bereits ebenfalls mit dem Thema der vermeintlich steigenden Einbruchsrate in Privathaushalten in allen Willicher Stadteilen beschäftigt. „Dabei machen wir an dieser Stelle zwei entscheidende Punkte aus.“ So Marcus Mülders Vorsitzender der SPD Alt Willich. Nach seiner Ansicht ist es zum einen die Pflicht einer jeden Stadt und der politisch Agierenden, alles zu tun um dem, in Teilen sicherlich organisierten, Einbruch- und Trickdiebstahl Herr zu werden. Man muss sich mit diesem Thema beschäftigen und darf den kriminellen Energien nicht das Zepter überlassen. Ein anderer Gesichtspunkt liegt für Mülders jedoch auch in der Prävention, die jeder Wohnungs- bzw. Hauseigentümer zu einem gewissen Maße, selber in der Hand hat. So bieten zur besseren Sicherung von Türen und Fenstern geeignete Fachfirmen ihre Dienste an. Sollten Hauseingänge und Fenster, während auch nur kurzer Abwesenheit, nicht verschlossen sein, stehen Dieben damit sprichwörtlich Türen und Tore offen. Neben einer Sparbeleuchtung im Haus, auch wenn man stundenweise nicht daheim ist, ist es auch ratsam einen guten Kontakt zu seinen Nachbarn zu pflegen. So gewehrleistet man eher gegenseitige Achtsamkeit auf das was sich auf dem jeweiligen Nachbargrundstück tut. Im Bezug auf die Sicherheit zu bemängeln wäre vielleicht auch, dass sich so mancher Bewohner, zum Sichtschutz, regelrecht „eingrünt“ . Dichte Bäume und Sträucher bieten, besonders in der Dunkelheit, guten Sichtschutz für Einbrecher bei ihrem Tun unerkannt zu bleiben. Bei Haustürgeschäften gilt es immer ein gesundes Maß an Misstrauen an den Tag zu legen, bzw. diese gar nicht erst zu tätigen. Dies alles sind keine garantierten Schutzmaßnahmen für die betroffenen, potenziellen Opfer. Vielmehr sollen diese Punkte dazu beitragen und helfen abschreckende Wirkung zu erzielen. „Die SPD Alt Willich wird diese Problematik in der nächsten Zeit weiter intensiv verfolgen und nach geeigneten präventiven Maßnahme suchen. Insbesondere in Sachen Bürgerinformation werde man aktiv werden und sich, ggfs. auch kooperativ, für das Ansinnen der Willicher Bürgerinnen und Bürger nach Sicherheit im eigenen Heim, verwenden.“ Erläutert Marcus Mülders die weitere Vorgehensweise.
31.01.2012
Lehrer geht - Politiker bleibt: Bernd-Dieter Röhrscheid geht in den Ruhestand
Bernd-Dieter Röhrscheid
Willich. SPD-Fraktionschef Bernd-Dieter Röhrscheid wird heute als Lehrer pensioniert. Einige seiner früheren Schüler wird er regelmäßig wiedertreffen: bei Ratssitzungen in Willich in den Reihen der CDU-Fraktion.
Er wollte immer, dass sich seine Schüler politisch engagieren. Auch wenn sie meist nicht in der SPD aktiv sind, ein klein wenig stolz ist Bernd-Dieter Röhrscheid schon, dass sie ihm, dem SPD-Fraktionschef im Willicher Stadtrat, nun in den Reihen der CDU-Fraktion gegenüber sitzen. "Hauptsache, ihr tut etwas", sagte der in Kassel geborene Lehrer für Sozialwissenschaft und Wirtschaft (Sowi) und Sport am St. Bernhard-Gymnasium in Schiefbahn seinen Schülern immer wieder. Und diejenigen unter ihnen, die politisch aktiv geworden sind, erinnern sich gerne an ihren Lehrern, der heute seinen letzten Arbeitstag als Gymnasiallehrer hat.
Zum Beispiel Nadine Caris, die 2009 am St.-Bernhard-Gymnasium Abitur machte und Röhrscheid als Lehrer im Sowi-Leistungskurs hatte. Sie erinnert sich sehr genau an typische Unterrichtsstunden mit ihm: "Am Anfang ging es immer um aktuelle Tagespolitik in der Welt, aber auch in Willich", sagt die 21-Jährige, die für die CDU im Stadtrat sitzt. Heute als Studentin merkt sie, dass der Unterricht bei Röhrscheid eine gute Vorbereitung aufs Studium war. Ein "Laberfach", als das Sowi bei Schülern verschrieen sei, sei das Fach bei Röhrscheid nie gewesen. Dass im Unterricht besprochen worden sei, wie politische Entscheidungsprozesse laufen, helfe ihr in ihrer politischen Arbeit, betont die Ratsfrau.
"Herr Röhrscheid legte die Messlatte hoch, aber er bot Hilfe an, darüber zu kommen", erinnert sich Salih Tahusoglu, der Vorsitzende der Chrstlichen Demokartischen Arbeitnehmerbewegung (CDA) in Willich. Der 22-Jährige saß von 2008 bis 2010 im Sowi-Leistungskursus bei Bernd-Dieter Röhrscheid. "Von Sowi keine Ahnung zu haben, wäre bei ihm von Nachteil gewesen", sagt Tahusoglu. Politische Diskussionen auf Stammtischniveau habe es mit dem in Erkelenz und Schiefbahn aufgewachsenen Lehrer nicht gegeben. Der Jurastudent schließt nicht aus, dass sich der ein oder andere Schüler auch den Jusos angeschlossen hätte, wenn sie vor Ort so aktiv gewesen wären wie die Schüler-Union, die Jugend-Vereinigung der CDU.
Christian Pakusch, CDU-Ratsherr und Vorsitzender des Schulausschusses, hat Röhrscheid in mehreren Projekten am Schiefbahner St. Bernhard-Gymnasium kennen gelernt. Dass sie sich in der Ratssitzung im November politisch in die Harre bekamen, ist längst vergessen. Dafür ist das Verhältnis der beiden zu gut. Röhrscheid räumt heute auch ein, "da den Lehrer herausgehängt zu haben". Auch verhehlt er nicht, dass er Zweifel gehabt habe, ob das Amt des Schulausschussvorsitzenden für den 27-jährigen Jurastudenten nicht etwas zu groß sein würde. "Er ist ein Riesentalent, aber ich dachte, die Aufgabe käme fünf Jahre zu früh. Aber wenn der so weiter macht, hat er die Prüfung bestanden", sagt Röhrscheid. Seine Zweifel sind jedenfalls ausgeräumt.
Das Gros von Röhrscheids früheren Schülern, die politisch aktiv sind, ist in Reihen der CDU unterwegs. Aber mit Joschka Langenbrinck, früherer Juso-Chef in Willich, hat es ein Röhrscheid-Schüler in die SPD-Fraktion des Berliner Abgeordneten-Hauses geschafft.
(Quelle: Rheinische Post)
31.01.2012
Ratsherr Uli Winkler freut sich über Tempo 30
Uli Winkler
Anrath. Uli Winkler von der Anrather SPD freut sich: Endlich habe die gesamte Fadheiderstraße ab der Schottelstraße eine „Tempo-30-Geschwindigkeitsbegrenzung“. Bürger hatten ihn darauf hingewiesen, dass mitten im Straßenverlauf die 30 km/h-Begrenzung begann, obwohl die gesamte Straße beidseitig bebaut ist und es nicht einsichtig war, warum erst 200 Meter nach Beginn der Straße die Geschwindigkeit reduziert werden sollte. Obwohl die Verlängerung der Tempo-30-Zone neun Monate von der Antragstellung bis zur Aufstellung des Verkehrsschildes gedauert habe, zeigte sich Winkler dennoch erleichtert und hofft, dass die Autofahrer auf der gesamten Straße zu einer angemessenen und reduzierten Geschwindigkeit angehalten werden.
25.01.2012
SPD Anrath: Zentrum für Bürger in der Alleeschule
Markus Gather
Anrath. Auf der jüngsten Vorstandssitzung hat sich die Anrather SPD mit den Schwerpunkten der politischen Arbeit 2012 beschäftigt. Kritisch wolle man die Umgestaltung des Ortskerns begleiten. Dazu gehöre auch die Gestaltung des Umfeldes.
Mehrfach sei man auf mögliche Nutzungen des Alleeschulgebäudes hingewiesen worden, sobald das Haus nicht mehr für schulische Zwecke benötigt wird. Inzwischen deute sich an, dass das Gebäude bereits ab dem kommenden Sommer nicht mehr von der Hauptschule gebraucht wird. Auch die Oberstufe der neuen Gesamtschule komme mit den Räumen in der Johannesschule aus. Die SPD erinnert deshalb an ihren Vorschlag, in der Alleeschule ein Bürgerzentrum oder eine Bürgerbegegnungsstätte einzurichten. „Eine bessere Lage für ein Bürgerzentrum kann man sich kaum vorstellen“, sagt Vorstandsmitglied Markus Gather. Die SPD werde ihren Vorschlag demnächst in den politischen Gremien vorlegen.
17.01.2012
Neujahrsempfang der Willicher SPD
Neersen. „Miteinander sprechen bildet Vertrauen“: SPD-Fraktionschef Bernd-Dieter Röhrscheid rief auf dem Neujahrsempfang der Partei am Freitag im Neersener Schlosskeller zur gemeinsamen Kommunikation auf. Vor Vertretern der Verwaltung, anderer Parteien und vieler Vereine sagte Parteivorsitzender Jürgen Hansen, dass die Politik in Willich das Vertrauen der Bürger verdient. Er machte dies an zwei Beispielen fest: In Zusammenhang mit der Entscheidung, eine zweite Gesamtschule einzurichten, sprach er von einer „guten, diplomatischen Arbeit über alle Fraktionsgrenzen hinweg“. Er sei zuversichtlich, dass die Umsetzung des einstimmig gefassten Beschlusses gelingt.
Außerdem lobte er die Entscheidung, die Kastanien am Anrather Bahnhof nicht zu fällen und das Engagement der Bürger zum Erhalt dieser Bäume. Er hob dabei seinen Parteifreund Uli Winkler und den Initiator des Widerstandes, Cornel Nussbaum, hervor.
Hansen dankte SPD-Geschäftsführer Detlef Nicola für die hervorragende Organisation des Empfangs.
Röhrscheid kritisierte die Schuldenpolitik. Das gelte mit Einschränkungen auch für Willich. Er erinnerte daran, dass 2011 neun Millionen weniger in die Stadtkasse geflossen sind als erwartet. Um ein Zeichen zu setzen, werde die SPD-Fraktion 15 Prozent der ihr zustehenden Geschäftsaufwendungen an die Stadt zurückzahlen. Die Stadt solle das Geld für soziale Zwecke verwenden, beispielsweise für den Seniorenbeirat, der bald 20 Jahre existiert. Röhrscheid lobte die „rege Bautätigkeit“ in Münchheide, auf dem Gelände von Stahlwerk Becker und die Eröffnung des Edeka-Marktes in Schiefbahn.
Größter Erfolg 2011 sei die Entscheidung, eine zweite Gesamtschule zu etablieren, eine Entscheidung, die den Schulfrieden in Willich auf Dauer sichere. „Künftig“, so Röhrscheid, „wird fast jeder Schüler die weiterführende Schule finden, die er sucht“. Die SPD und die anderen Fraktionen hätten positiv mit den Eltern zusammengearbeitet. „Das hat das Vertrauen in die Kommunalpolitik hoffentlich ein wenig gestärkt“, so der Fraktionsvorsitzende.
Handlungsbedarf sieht er hier: „Das St.-Bernhard-Gymnasium braucht dringend die Räume, in denen die Kindertagesstätte untergebracht ist.“ Jetzt müsse entschieden werden, ob frei werdende Schulräume in Schiefbahn genutzt werden können oder ob an der Augustinerinnenstrasse eine Kindertagesstätte neu gebaut werden muss. In allen Stadtteilen müsse das Angebot für Kinder unter drei Jahren ausgebaut werden.
(Quelle: Westdeutsche Zeitung)
16.01.2012
SPD beantragt Beteiligung der Bürger bei Namenszusatz für die Stadt Willich
Jochen Kock
Willich. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Willich hat auf Initiative von Fritz-Joachim Kock beantragt, dass die mögliche Namensänderung der Stadt Willich mit einem Zusatz in einer Arbeitsgruppe der (mit)verantwortlichen Ausschüsse bearbeitet wird. Als erster Schritt soll, wenn diese Absicht grund-sätzlich weiter verfolgt werden soll, der Willicher Bevölkerung die Möglichkeit gegeben, Vorschläge – zum Beispiel in einem Ideenwettbewerb - einzureichen, mit welchem Zusatz der neue Name der Stadt Willich versehen werden soll. Damit werde auch beabsichtigt, diese Namensänderung nicht nur im Rat, sondern auch in der Bevölkerung auf eine möglichst breite Grundlage zu stellen.
Grundsätzlich stimmt die SPD Fraktion der von der Landesregierung NRW erwogenen Idee zu, über einen Identität stiftenden Zusatz der Stadt Willich eine Alleinstellungsposition zu ermöglichen. Aber, die SPD Fraktion hält es für unverzichtbar, dass diese Namensänderung gut und zukunftsfest überlegt ist, die Identität der Stadt Willich gut abbildet und damit auf Dauer Bestand hat.
Der Förderverein Festspiele hat mit seinem Antrag, die Stadt Willich in „Festspielstadt Willich“ umzu-benennen, den Anstoß gegeben. Fritz-Joachim Kock: „Bei allen Vorschlägen muss aber berücksichtigt werden, dass es sich n i c h t um eine, unter Umständen veränderbare, Namensergänzung, wie, zum Beispiel, „Landeshauptstadt Düsseldorf“, handelt, sondern um eine echte Namensänderung. Sie muss also nicht nur gegenwärtigen, sondern auch zukünftigen Entwicklungen Rechnung tragen. D. h. eine Namensänderung kann nicht zu einer weiteren Namensänderung führen, wenn die formulierte Identität sich ändert.“ Die SPD Fraktion ist deswegen der Auffassung, dass der Begriff „Festspielstadt Willich“ nicht unbedingt zukunftsfest ist und darüber hinaus die vielfältigen Aktivitäten auf den Gebieten des Brauchtums (Schützen, Karneval, andere kulturelle Veranstaltungen) und des Sports (ca. 16.000 Sportler in ca. 40 Vereinen) außer Acht lässt. Sie würde sich eher für einen zeitloseren, allumfassen-deren Zusatz entscheiden, wie zum Beispiel „Kultur- und Sportstadt Willich“. Sollte der Rat einer Ar-beitsgruppe zustimmen, wird die SPD Fraktion ihren Vorschlag mit allen anderen noch folgenden Vor-schlägen zur Auswahl stellen.
12.01.2012
Geschafft!
Martin Dorgarthen
Der Rat der Stadt Willich hat gestern einstimmig den Gründungsbeschluss für eine zweite Gesamtschule zum kommenden Schuljahr in städtischer Trägerschaft gefasst.
Damit geht eine monatelange intensiv auf allen Ebenen geführte Diskussion unter großer Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt mit einem positiven Ergebnis für die Schülerinnen und Schüler in Willich zu Ende.
Ausdrücklich gedankt werden muss an dieser Stelle der Elterninitiative, weil ohne ihr Engagement die zweite Gesamtschule auf jeden Fall nicht zum Schuljahr 2012/2013 gekommen wäre. Die SPD hat in allen Phasen diese Schulform unterstützt und teilweise sehr konstruktive Gespräche mit anderen Parteien geführt. Auch das sollte man erwähnen, da es sicherlich nicht selbstverständlich ist! Ein Dank gilt auch dem Schulausschussvorsitzendem Christian Pakusch, der ebenfalls von Anfang an eine klare Linie gezeigt und sich immer an die vereinbarten Spielregeln gehalten hat.
Wichtig ist, dass letztendlich ein gutes Ergebnis für die Kinder in unserer Stadt herausgekommen ist und das massenweise Ablehnen an der einzigen Gesamtschule jetzt ein Ende hat.
Ich wünsche allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das Jahr 2012!
Vielleicht sehen wir uns am Neujahrsempfang der SPD am 13.1.2012 um 19.00 Uhr im Schlosskeller.
Bis dahin grüßt Sie herzlich:
Ihr Martin Dorgarthen
Schulausschuss beschließt 2. Gesamtschule für Willich
Martin Dorgarthen
Willich. Einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu einer zweiten Gesamtschule legte der Schulausschuss in seiner Sitzung am 15.12.2011 zurück.
Einstimmig – mit einer (unnötigen) Enthaltung – beschloss der Ausschuss, der Stadtrat möge am 21.12.2011 die Gründung einer zweiten Gesamtschule in Willich beschließen.
Die Eltern nahmen diesen Beschluss mit Freude und Erleichterung auf. Unnötigerweise hatten nämlich ein Ausschussmitglied und ein beratendes Mitglied nochmals die Sekundarschule ins Spiel gebracht, obwohl die Elterninitiative ein eindeutiges Votum zugunsten der Gesamtschule erbracht hatte. Dies zeugt entweder von sturer Ignoranz oder – was schlimmer wäre – von Nichtinformation über die Dinge, die sich in den letzten Wochen rund um die Veränderung der Schullandschaft in Willich abgespielt haben!
Unverständlich eigentlich nur die Sicht der CDU, die anderen Parteien und hier namentlich erwähnt: die SPD, hätten in den letzten Wochen die Angelegenheit verzögert! Alle – bis auf einige CDU-Mitglieder – haben jedoch mit ihrer Reaktion von Unverständnis für diese Äußerung gezeigt, dass sie sich nicht täuschen lassen. Schon schlecht, wenn man nicht eingestehen kann, dass man anfangs kräftig am Ziel vorbei geschossen hat. Am Ende war jedoch der Schulfrieden in Willich wieder hergestellt und das ist auch gut so!
Gut ist auch die Ergänzung im Beschlussvorschlag der Verwaltung – deren Arbeit hier ausdrücklich einmal gelobt werden muss – die Trägerschaft in die Hände der Stadt Willich zu legen. Zwei gleiche Schulformen in unterschiedlicher Trägerschaft hätten unter Umständen auch zu sehr verschiedenem Auftreten in Willich geführt, welches wir ja auch an den beiden Gymnasien leider immer wieder erleben.
Insgesamt war auch der 15.12.2011 wiederum ein guter Tag für die Schülerinnen, Schüler und deren Eltern in Willich. Das Weihnachtsgeschenk in Form des Gründungsbeschlusses für eine zweite Gesamtschule in Willich durch den Rat kommt passend dann am 21.12.2011.
16.12.2011
Leserbrief zum Wunsch der Malteser nach Trägerschaft für eine Sekundarschule
Ralf Stammes
Der Bürgermeister und die Nähe zum Malteser-Orden
So gibt er sich und so kennen ihn die Bürger, ihren Bürgermeister: Er radelt durch den Ort, grüßt Jeden freundlich und scheint immer gut gelaunt zu sein. Für dieses äußerlich freundliche Wesen schätzen ihn die Willicher Bürger – aber wie sieht es um das wirkliche Verhalten und das politische Gebaren unseres obersten Dienstherren aus?
Nehmen wir die Ratssitzung vom 24. 11.: Hier wird die Verwaltung beauftragt, die notwendigen Unterlagen für die Errichtung einer zweiten Gesamtschule in 2012 zu erarbeiten. Die anwesenden Eltern hatten eigentlich auf einen weiter reichenden Beschluss in Richtung Festlegung zur Errichtung einer 2. Gesamtschule gehofft. – Der letztlich entscheidende Errichtungsbeschluss soll nun in der nächsten Ratssitzung (21.12.2011) erfolgen.
Zu diesem Zeitpunkt völlig unverständlich und überraschend zaubert der Bürgermeister plötzlich das Thema Sekundarschule aus dem Hut. Aus seiner Sicht, so erklärt er, sei die Errichtung einer Sekundarschule für Willich viel sinnvoller. Woher kommt diese plötzliche Erkenntnis? Liegt dies an der Nähe seiner Partei oder sogar an seiner persönlichen Nähe zum Malteser-Orden? Seine Partei hatte sich bereits vor diesem Zeitpunkt klar für die 2. Gesamtschule in Willich ausgesprochen. Der Elternwille ist eindeutig dokumentiert – es gibt über 1200 Unterschriften für eine zweite Gesamtschule in Willich. Die durch die Äußerungen des Bürgermeisters völlig verunsicherten Eltern fragen sich nun: Ignoriert unser Bürgermeister Heyes den offensichtlichen Elternwillen? Was denkt er sich dabei? Sollte er nicht die Interessen seiner Bürger vertreten?
Sollte er sich nicht bemühen die Fragen der Eltern zu beantworten – statt, wie in der Bürgerfragestunde geschehen – diese einfach abzuwiegeln?
Heute, nach der Schulkonferenz des in Malteser Trägerschaft befindlichen St. Bernhard-Gymnasiums, scheint klar, woher der Wind weht: Der Verdacht liegt nahe, dass der Bürgermeister Kraft seines Amtes längst über das Vorhaben der Malteser – die Trägerschaft einer Sekundarschule übernehmen zu wollen – informiert war. Da ist wohl im Geheimen, hinter verschlossenen Türen, beraten worden. Warum so geheim? Warum ließ Herr Heyes die Eltern in der Ratssitzung am 24.11. absichtlich im Unklaren über das Vorhaben der Malteser? Jene Eltern die im Vorfeld auf Sachlichkeit und Transparenz bedacht waren und da, wo es nötig war, die Politik über die Notwendigkeit zur Errichtung einer zweiten Gesamtschule für das Schuljahr 2012 (und eben keiner Sekundarschule!) in Willich überzeugt hatten. Die Bezirksregierung hat der Willicher Politik bereits zu ihrem Entschluss dem Elternwillen zu folgen gratuliert und absolut grünes Licht für die 2. Gesamtschule gegeben.
Ich persönlich und für die Eltern der Stadt Willich, würde mir wünschen, dass sich der Bürgermeister für seine Bürger einsetzt, anstatt sich für ein Bildungsmonopol der Malteser in unserer Stadt stark zu machen. Die Errichtung einer für die Schullandschaft der Stadt Willich völlig ungeeigneten Sekundarschule wäre erst für 2013 möglich – was geschähe dann mit den 100 Kindern, die im nächsten Schuljahr von der Gesamtschule abgewiesen würden?
Es gibt viele Fragen an den Bürgermeister in diesem Politereignis. Es ist zu hoffen, dass sich Herr Heyes an den Begriff „ Bürger“ in seiner Amtsbezeichnung erinnert und sich letztlich eindeutig für den Elternwillen ausspricht.
Ralf Stammes
Traditioneller Jahresausklang der SPD Alt-Willich
Da sich nun das Jahr 2011 dem Ende entgegen neigt, lädt die SPD Alt Willich ihre Mitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger zum traditionellen Jahresausklang ins „Krumm“ in Willich Wekeln ein.
Am Samstag, den 17. Dezember 2011 um 16.oo Uhr
im Begegnungszentrum „Krumm“, Hülsdonkstraße 203 in Willich - Wekeln
Bei Weckmann, Kaffee, Kakao und natürlich auch Glühwein sollen die Anwesenden Gelegenheit bekommen Erlebtes und Erreichtes miteinander auszutauschen oder einfach einmal dem hektischen, vorweihnachtlichen Alltagstreiben zu entfliehen.
Mit ein wenig Stolz blickt man zeitgleich auf die diesjährigen Aktionen „Lebkuchenherzen gestalten“ ( siehe Foto ) zurück. Die Erlöse aus den beiden durchgeführten Veranstaltungen kamen zum einen der Arbeit des Willicher Kinderschutzbundes aber auch dem Team Jugendwiese für die weitere Gestaltung ihres Platzes zu Gute. Mit solchen und ähnlichen Aktivitäten will man auch in Zukunft bürgernahe und bürgerinitiierte Arbeit unterstützen.
Denen die keine Gelegenheit finden mit uns das Jahr ausklingen zu lassen, wünscht die SPD bereits heute eine angenehme Vorweihnachtszeit und einen guten Übergang ins Neue Jahr 2012.
SPD empört über Verhalten von Bürgermeister Heyes
Uli Winkler
Willich. Mit Erstaunen, ja mit gewisser Entrüstung nahm die SPD den in der Presse und bereits seit Tagen in der Öffentlichkeit kursierenden Wunsch der Bernhard-Schulkonferenz zur Kenntnis, dass die Malteser eine Sekundarschule anstelle einer zweiten Gesamtschule in unserer Stadt errichten wollen. In diesem Zusammenhang ergibt die Äußerung des Bürgermeisters einen ganz anderen Sinn, der sich zu Beginn der letzten Ratssitzung vollkommen unerwartet positiv zur Errichtung einer Sekundarschule bekannte. Daher sollte er sich mit Vorwürfen gegenüber dem SPD-Vorsitzenden zurückhalten, dieser habe Geheimnisse ausgeplaudert über den Wunsch der Malteser.
Die SPD lehnt den Wunsch der Malteser ab. Eine weitere Schule unter Leitung des privaten Trägers würde bedeuten, dass 50% aller weiterführenden Schulen in Willich in katholischer Hand wären und hätte zur Folge, das die Malteser massiv die hiesige Schulpolitik beeinflussen können. Gerade aber um die Schülerströme zu lenken und die Schüler auf die Schulen zu verteilen, darf die Stadt ihre Handlungshoheit nicht an einen privaten Träger abgeben.
Seit Monaten setzt sich die SPD für die Gründung einer zweiten Gesamtschule ein – was im übrigen auch dem Wunsch der meisten Eltern entspricht – und ist froh, darüber eine Einigung mit den anderen Parteien hergestellt zu haben. Umso ärgerlicher ist jetzt der Vorstoß der Malteser, der erneute Unruhe in die Schullandschaft bringt. Eine Sekundarschule könnte nämlich frühestens 2013 starten und dann müssten im kommenden Schuljahr erneut mehr als 100 Kinder „im Regen stehen“ bleiben, weil sie an der jetzigen Gesamtschule abgewiesen wür-den.
Die SPD hofft, dass es bei dem parteiübergreifenden Beschluss bleibt, den auch der Bürgermeister akzeptieren muss, dass im nächsten Sommer die zweite Gesamtschule an den Start gehen kann.
08.12.2011
2. Gesamtschule für Willich: Hinhaltetaktik der CDU und das Verhalten von Bürgermeister Heyes empören Zuhörer
"Als aufmerksamer Besucher der gestrigen Ratssitzung hätte man den Eindruck gewinnen können, dass alle etwas wollen, aber nicht unbedingt Dasselbe!
Auch wenn noch nicht alle Unterlagen für einen Antrag an die Bezirksregierung zusammengetragen wurden - Anm. Wenn rechtzeitig entschieden worden wäre, wäre Zeit in Hülle und Fülle vorhanden gewesen - ist diese Begründung einen Beschluss in Willich eine 2. Gesamtschule endgültig auf den Weg zu bringen nicht zu fassen, völliger Blödsinn!
Ich kann jederzeit Anträge stellen und erforderliche Unterlagen nachreichen. Dass sich die CDU hier so vor den Verwaltungskarren hat spannen lassen, ist aus Elternsicht einfach nicht nachvollziehbar. Oder ist es schlussendlich doch noch ein anderer Karren?!? Eine Sache wird nicht alleine dadurch richtiger und besser, wenn ich immer wieder beteuere eine Entscheidung hierüber erst in der Zukunft treffen zu wollen! Aber leider haben auch andere Parteien die erneute Hinhaltetaktik offenbar nicht verstanden.
Dass der Antrag der SPD, den Eltern endlich Rechtssicherheit zu geben, keine Aussicht auf Erfolg hatte, war bei den Mehrheitsverhältnissen in Willich leider von vorne herein klar.
Ich kann der Elterninitiative für die 2. Gesamtschule nur raten weiter massiv Druck vor allem auf die CDU zu machen, damit nicht am 21.12.2011 das große Erwachen kommt.
Was die Politik am Donnerstag abend in Willich hinsichtlich Bürgerwillen und Entscheidungsfreudigkeit gezeigt hat, war ein Armutszeugnis.
Und die Antwort von BM Heyes auf die Fragen der besorgten Mutter haben sicherlich - hoffentlich - der CDU viele Stimmen gekostet.
So darf ein Bürgermeister eine Bürgerin nicht abkanzeln. Das gehört sich schlicht und ergreifend nicht!
Ein wenig mehr Respekt vor Ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern, Herr Heyes!"
25.11.2011 8.50 Uhr Kommentar einer Leserin zum Artikel in der RP - Gesamtschule kommt / oder doch nicht???
SPD fordert Baumschutzsatzung
Klaus-Olaf Platz
Willich. Auf Anregung der Vorstandsmitglieder Klaus Olaf Platz und Uli Winkler hat die Anrather SPD folgenden Antrag verabschiedet:
Die Verwaltung wird beauftragt, eine Baumschutzsatzung für die Stadt Willich auszuarbeiten und dem Umweltausschuss zur Abstimmung vorzulegen.
Da Bäume, insbesondere große Bäume, eine wichtige Aufgabe in unserer Umwelt haben, dür-fen diese nicht nach Gutdünken gefällt werden, sondern sollten durch eine entsprechende Satzung vor willkürlicher Fällung besonders geschützt werden.
Die Anregung zu diesem Antrag ist aus der Mitarbeit in der Bürgerinitiative „Rettet die Kas-tanien“ erwachsen. Die beiden Initiatoren sind der Meinung, dass durch eine Baumschutzsat-zung die jetzt von der Stadt geplante Fällung der Kastanien am Anrather Bahnhof nicht so ohne Weiteres möglich wäre.
Klaus Olaf Platz und Uli Winkler haben ganz bewusst beantragt, dass die Verwaltung solch eine Satzung ausarbeiten soll, da sie zum einen über die entsprechenden fachkundigen Mitar-beiter verfügt und sie zum anderen die Satzung umsetzen und eventuelle Verstöße ahnden muss.
Dabei ist es durchaus denkbar, dass sich die Satzung nur auf die Bäumne im öffentlichen Raum bezieht und die Privateigentümer außen vor bleiben. Dies soll aber von der Verwaltung ausgearbeitet werden.
Die SPD-Fraktion hat dem Antrag bereits einstimmig zugestimmt, so dass er demnächst im Umweltausschuss besprochen und beschlossen werden kann.
25.11.2011
SPD-Mitgliederversammlung votiert einstimmig für die Einrichtung einer 2. Gesamtschule
Willich. Einstimmig (bei 2 Enthaltungen) hat sich die SPD der Stadt Willich auf ihrer Mitgliederversammlung am gestrigen Mittwochabend in der Brauerei Schmitz-Mönk in Anrath für die Einrichtung einer 2. Gesamtschule in der Stadt Willich ausgesprochen. Sie folgte damit dem Antrag der Parteiführung um Parteichef Jürgen Hansen. Die Partei- und Fraktionsführung erhielt damit die notwendige Rückendeckung für die entscheidende Abstimmung im Rat. Im Beisein von Vertreterinnen der Elterninitiative für eine 2. Gesamtschule hatte die SPD vorher ausgiebig diskutiert und alle Vor- und Nachteile der verschiedenen Schulformen beleuchtet. Und auch die Jusos waren letztlich nach vielen Gesprächen zu dem Ergebnis gekommen, dass die von ihnen bisher favorisierte Sekundarschule sicherlich in vielen Kommunen die bessere Alternative sein kann, in Willich jedoch nur eine 2. Gesamtschule sinnvoll ist. Die Elterninitiative bedankte sich ausdrücklich für die Unterstützung durch die SPD. Sie habe letztlich mit dazu beigetragen, dass die Entscheidung zugunsten einer 2. Gesamtschule gefallen sei. Fraktionschef Bernd-Dieter Röhrscheid gab den Dank an die Elterninitiative zurück: „Ohne Ihr Engagement wäre die CDU- Mehrheitsfraktion niemals umgeschwenkt. Dass sie sich jetzt auch zur Einführung einer 2. Gesamtschule bekennt ist auch dem massiven Druck der Eltern zu verdanken!“
SPD-Geschäftsführer Detlef Nicola war mit dem Ablauf der Versammlung sichtlich zufrieden: „Die SPD hat wieder einmal gezeigt, dass sie eine diskutierfreudige Partei ist, die sich aber in den entscheidenden Momenten zu ihrer Verantwortung für die Stadt Willich bekennt und die richtigen Entscheidungen trifft.“
24.11.2011
2. Gesamtschule in Willich kommt!
Martin Dorgarthen
Willich. Nun ist es beinahe geschafft! In der Sondersitzung des Schulausschusses am 21.11.2011 hat sich endlich auch die CDU bewegt, und zwar in die richtige Richtung. Das Eingeständnis der CDU, viel dazu gelernt zu haben, gibt Hoffnung, dass sowohl das überwältigende Engagement der Eltern mit über 1.200 Unterschriften für die zweite Gesamtschule in Willich, als auch das beharrliche Festhalten der SPD an der Einrichtung einer zweiten Gesamtschule – wie übrigens auch der FDP und den Grünen – nun Früchte trägt. Der Elternwillen ist umgesetzt worden und mit der zweiten Gesamtschule wird es in Willich in absehbarer Zeit eine Schullandschaft mit nur noch zwei weiterführenden Schulformen geben; und das ist auch gut so. Nun wird allen Kindern die Möglichkeit gegeben, eine Gesamtschule zu besuchen, um länger gemeinsam lernen zu können und auch dem G8-Stress aus dem Weg zu gehen. "So wird der unterschiedlichen Entwicklungsgeschwindigkeit der einzelnen Schülerinnen und Schülern Rechnung getragen. Der 21.11.2011 war ein guter Tag für die Schullandschaft in Willich!" freut sich SPD-Schulausschussmitglied Martin Dorgarthen, der sich gemeinsam mit seinen SPD-Kollegen stets für die Einrichtung einer 2. Gesamtschule eingesetzt hat.
22.11.2011
"Sind Sie noch ganz dicht?" SPD Anrath informiert zum Thema Dichtigkeitsprüfung
Uli Winkler
Anrath. Besonders die Kostenfrage und die Vorgehensweise bei den anstehenden Dichtheitsprüfungen sind bei den Bürgern von großem Interesse. Aus diesem Grund veranstalten die SPD Anrath eine öffentliche Informationsveranstaltung in der Gaststätte Schmitz-Mönk, Jakob-Krebs-Str., Donnerstag, 17.11.2011, um 19.00 Uhr. Dazu sind alle interessierten Bürger herzlich eingeladen. Sachkundige Mitarbeiter der Stadtverwaltung werden zu dem Thema referieren und Ihre Fragen beantworten.
04.11.2011
Bernd-Dieter Röhrscheid wird 65
Bernd-Dieter Röhrscheid
Schiefbahn. 65 Jahre alt wird am Donnerstag der Willicher SPD-Fraktionsvorsitzende Bernd-Dieter Röhrscheid. Der Kommunalpolitiker lehrt am Schiefbahner St. Bernhard Gymnasium Politik, Sozialwissenschaften und Sport und wird als Studiendirektor zum 31. Januar 2012 in den Ruhestand gehen.
Nach dem Besuch der evangelischen Volksschule in Schiefbahn, dort wohnt die Familie seit 1955, begann Bernd-Dieter Röhrscheid eine Ausbildung als Starkstromelektriker bei den Deutschen Edelstahlwerken, machte parallel seine Fachhochschulreife, später das Abitur und das studierte in Bochum.
Der SPD gehört Röhrscheid seit 1970 und dem Rat seit 1984 an, seit 1989 ist er ununterbrochen der Fraktionsvorsitzende, war 2004 auch der Bürgermeister-Kandidat der SPD.
In seinem Ruhestand will sich der in Kassel geborene Schiefbahner intensiver um sein Hobby „Familienforschung“ kümmern und dafür sorgen, dass im gesamten Stadtgebiet überall dort, wo früher deportierte Juden gelebt haben, die so genannten „Stolpersteine“ verlegt werden.
Was der jetzt 65-Jährige noch überlegt: „Vielleicht mache ich noch ein Senioren-Studium der Mediävistik.“ Mediävistik ist die Wissenschaft vom europäischen Mittelalter.
03.11.2011
Schulentscheidung: Chance durch CDU vertan
Martin Dorgarthen
Willich. Leider hat die CDU in der Sondersitzung am 6.10.2011 die Chance vertan, ca. 110 Schülerinnen und Schülern bereits zum Schuljahr 2012/2013 eine Sicherheit zu geben, nicht wieder von der Gesamtschule in Willich abgewiesen werden zu müssen!
Das kann nur auf Bedauern und Unverständnis stoßen und ist nicht nachvollziehbar, zumal in der regulären Schulausschusssitzung am 27.9.2011 von der gleichen Partei die Aussage kam, die Schullandschaft so schnell wie möglich zugunsten der Schülerinnen und Schüler in Willich zu verändern.
Natürlich kann und darf man bei solch einer wichtigen und langfristigen Entscheidung nichts überstürzen, aber wenn ein Fragenkatalog an die Bezirksregierung gestellt wurde, der sich auf die Einrichtung einer zweiten Gesamtschule bezog, (und leider nicht sehr zufriedenstellend beantwortet wurde), und dann in der Sondersitzung wenig zur Bildung einer Sekundarschule gesagt wurde, vermisse ich doch ein Votum wenigsten zu einer Schulform sehr, damit bei den Eltern und Kindern wenigstens hier ein bisschen Sicherheit herrscht.
Nun werden wieder über 100 Kinder an der Gesamtschule abgewiesen, die Johannesschule wird weiter um das Überleben kämpfen und auch die Realschule weniger Anmeldungen verzeichnen. Hier sollte sich die CDU einmal fragen, ob das im Sinne der Willicher Kinder und Eltern ist!
Der negative Höhepunkt in dieser für die SPD wichtigen Angelegenheit waren dann die Äußerungen der CDU-Politiker in der Presse in der 41. Kalenderwoche, mit denen sie den Bürgerinnen und Bürgern die Hinhaltepolitik ihrer Partei zu erklären versuchten. Allein es blieb beim nicht geglückten Versuch! Die Worte müssen den Eltern und Kindern, die im nächsten Jahr wiederum von der Gesamtschule abgelehnt werden, wie Hohn vorkommen. Man wolle etwas für die Kinder tun, ja, aber nicht jetzt und wenn ich nicht mehr weiter weiß, dann bilde ich einen Arbeitskreis. Politik lebt auch von spontanen Entscheidungen - scheinbar aber nicht die CDU in Willich -. Anders ist diese reine Verzögerungs- und Verunsicherungspolitik nicht zu verstehen! Eine zweite Gesamtschule bedarf keines Schnellschusses aus der Hüfte. Es gibt in Willich bereits eine Gesamtschule. Unverständlich, dass dies in der CDU anscheinend niemand weiß. Man könnte meinen, dass etliche CDU-Politiker in der letzten Sondersitzung des Schulausschusses rein körperlich anwesend waren, sonst hätten Sie mitbekommen, dass sowohl die Eltern, als auch die Bezirksregierung und nicht zuletzt auch die Kinder die Bildung einer zweiten Gesamtschule favorisieren bzw. vehement unterstützen und bewerben. Der Bürgerwille steht bei diesen Volksvertretern anscheinend leider nicht im Vordergrund und hat für eine vernünftige Entscheidungsfindung nicht ausgereicht! Schade, dass hier eine Chance vertan wurde.
15.10.2011
Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zu Besuch bei der Willicher SPD
Hannelore Kraft sprach bei ihrem Besuch bei der Willicher SPD über den Zusammenhalt in Europa, der auch in Krisenzeiten wichtig sei, und sie prangerte Dumpinglöhne und Zeitarbeit in Deutschland an. Foto: Achim Hüskes
Neersen. NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft war am Mittwochabend zu Gast beim SPD-Ortsverein Willich, um verdiente Mitglieder zu ehren. Ein Mitarbeiter von ihr, der in Willich lebt, hatte den Termin eingefädelt.
"Ich glaub es nicht, jetzt singt sie auch noch." Christian Lange eilt zu seinem Platz im Neersener Wahlefeldsaal, um den Fotoapparat zu holen. Im Sucher findet er seine Chefin, die gemeinsam mit dem Trio "Streetlife" den Beatles-Klassiker "Yesterday" singt. Selten ist im Wahlefeldsaal so viel fotografiert werden, wie an diesem Abend.
Die Männer vom Staatsschutz beobachten die Szenen gelassen. Sie haben hier keinen Stress. Es gibt nur eine Türe in den Saal und vor dem steht die Polizei mit einem Einsatzwagen. Im Saal selber sind die etwa 70 Versammelten dem prominenten Gast wohlgesonnen. Sie klatschen begeistert, als Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin, Landesvorsitzende der SPD und Bundesratspräsidentin, ihre spontane Gesangseinlage beendet hat und noch einmal fürs Foto posiert, noch einmal Hände schüttelt, noch einmal Schulterklopfen und anerkennende Blicke entgegen nimmt, um dann auf die Rückbank des Dienstwagens zu verschwinden und sich durch die Nacht chauffieren zu lassen.
Vom Vorsitzenden begrüßt
Zweieinhalb Stunden war sie da, zweieinhalb Stunden, die in die Geschichte des SPD-Ortsvereins Willich eingehen werden. "Ich hab immer gesagt: 'Ich glaub das erst, wenn Hannelore im Türrahmen steht'", sagt Jürgen Hansen, Vorsitzender des Ortsvereins. Und dann steht sie im Türrahmen und grüßt freundlich. "Das war ja schließlich auch ein Wahlversprechen, und die muss man halten", sagt Hansen in seiner Begrüßungsrede.
Christian Lange nickt zustimmend. Er war es, dem Hannelore Kraft das Versprechen gegeben hatte. "Wenn Du die Wahl gewinnst, musst Du mal zu meinem Ortsverein kommen", hatte der Mitarbeiter der SPD-Landtagsfraktion im Frühjahr 2010 zu seiner Chefin gesagt. Kraft sagte zu und als der Wahltrubel verebbt war, suchte die Staatskanzlei für 2011 nach einem Termin.
Der Ortsverein Willich nutze den besonderen Abend, um seine langjährigen Mitglieder in einer von SPD-Geschäftsführer Detlef Nicola perfekt organisierten Veranstaltung zu ehren. Dass Christian Lange seine Urkunde für 25 Jahre Parteizugehörigkeit aus den Händen der Landesvorsitzenden überreicht bekam, hätte er sich nicht träumen lassen. "Es ist verrückt", sagt der Neersener, der in der Landesfraktion für Presse- uns Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, "ich habe schon viele Veranstaltungen mit 1000 Leuten erlebt, aber hier ist das doch etwas anders." Nervös reibt Lange sich die Hände. Aber alles läuft gut.
Kraft ist Profi. Souverän steht sie am Rednerpult und spricht eine halbe Stunde lang in freier Rede über den Zusammenhalt in Europa, der auch in Krisenzeiten wichtig sei, prangert Dumpinglöhne und Zeitarbeit in Deutschland an, spricht von dem Schuldenberg in NRW, von dem das Land runterkommen und über Bildung, in die das Land investieren müsse. Anschließend hört sie sich noch viele Reden an, die meisten mit weniger rhetorischer Finesse. Kraft lächelt und bleibt Profi. Sie überreicht die Urkunden und findet für jeden ein persönliches Wort.
Ehrung für Renate Tippmann
Als die Laudatio auf Renate Tippmann beendet ist, greift Hannelore Kraft selber noch einmal zum Mikrofon: "Es ist mir eine Ehre, Dich zu ehren", sagt die SPD-Politikerin, "denn ohne Frauen wie Dich stünde ich heute nicht hier." Tippmann, 77 Jahre alt, war 1978 die erste Frau im Vorsitz des Ortsvereins und 1979 bis 1989 die erste stellvertretende Bürgermeisterin. Bis 2007 saß sie im Stadtrat. Für ihr besonderes Engagement bekam die "Grand Dame der SPD in Willich", so Jürgen Hansen, die Willy-Brandt-Medaille verliehen und ein Erinnerungsfoto mit ihrer Ziehtochter im Geiste, Hannelore Kraft.
(Quelle: Rheinische Post)
06.10.2011
Joschka Langenbrinck siegt in Berlin
Willich - Berlin. Joschka Langenbrinck hat’s geschafft: Der ehemalige Vorsitzende der Willicheer Jusos wird Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. Bei der Wahl am vergangenen Sonntag holte der Sozialdemokrat in seinem Neuköllner Wahlbezirk 36,3 Prozent der Stimmen. Der 26-Jährige, der am St.-Bernhard-Gymnasium Abitur gemacht hat, war 2005 stellvertretender Vorsitzender der Willicher SPD. Nachdem er 2006 Student der Politikwissenschaft in Potsdam geworden war, zog er in die Bundeshauptstadt – und machte dort politische Karriere. Willichs SPD-Geschäftsführer Detlef Nicola gratulierte noch in der Wahlnacht über Facebook dem neuen Mandatsträger.
19.09.2011
SPD besucht Jugendplatz in Wekeln
Alt-Willich. Bei einer Begehung der Alt Willicher Sozialdemokraten, des Gebietes um das Stahlwerk Becker stand auch der neue Jugendplatz in Willich auf dem Programm. Der neben dem bereits vorhandenen Bolzplatz, durch die Stadt Willich angelegte Platz, bietet den Jugendlichen einige neue Perspektiven. Die vorhandenen Tische, Bänke und Abfallbehältnisse sind recht robust und halten sicherlich manchem Nutzen stand. „Erfreulicherweise wurden auch Schotterkreise angelegt, auf denen sich durchaus ganz gut auch einmal ein Grill o.ä. aufstellen läßt.“ begutachtet Marcus Mülders das recht ansprechende Areal.
Dieser Platz ist eine gute Alternative, zum zuletzt sehr umstrittenen und von einigen Jugenlichen zweckentfremdeten sogenannten „Wekelner See“. Das findet auch mancher der zukünftigen „Paten“ und Nutzer des Geländes. In Gesprächen mit ihnen und einer der Streetworkerinnen der Stadt Willich ist zu erfahren, dass die Jugendlichen bereits einen Flyer herausgebracht haben, indem sie „ihren“ neuen Platz vorstellen, aber auch klare „Nutzungsbedingungen“ für alle stilisieren. „Wer hätte diese Eigeninitiative und das Engagement für möglich gehalten ? Ich bin sehr angetan von der Tatsache, dass den Initiatoren für einen solchen „selbstverwalteten“ Platz nachwievor nicht die Ideen ausgehen sich dort auch zukünftig zu verwirklichen.“ Ist vom Alt Willicher SPD Vorsitzenden zu erfahren. „ Wir stehen mit den Jugendlichen in persönlichem Kontakt und haben ihnen für weitere Gestaltung und eine kleine geplante Einweihung unsere Hilfe zugesagt“. Erneuert Mülders seine Zusage auch persönlich dazu beizutragen, dass es durchaus ein gutes Miteinander der Bürgerinnen und Bürger verschiedenen Alters geben kann.
Die Jugendlichen wollen selber Berührungsängste abbauen und für mehr Akzeptanz sorgen. So wird es eine Beteiligung am Wekelner Stadtteilfest am 9. Oktober geben um mit den Erwachsenen ins Gespräch zu kommen, erfuhren die SPD Politiker aus erster Hand.
16.09.2011
Uli Winkler zur geplanten Fällung der Kastanien am Anrather Bahnhof
Uli Winkler
Hilflos und frustiert muss man zusehen, wenn demnächst die Kastanienbäume am Anrather Bahnhof gefällt werden. Über 50 Jahre standen diese das Gelände prägenden Bäume auf der nördlichen Bahnhofsseite. Plötzlich sieht die Bahn im Zuge des Umbaus die Chance, die Straße mit den Bäumen an die Stadt Willich zu verkaufen – und sie nutzt diese Möglichkeit. So hat das Verkehrsunternehmen gleich zwei „Fliegen mit einer Klappe“ geschlagen: Es braucht die Bäume nicht mehr pflegen, sondern kann jetzt sogar Forderungen an die Stadt stellen und die Stadt hat den „Schwarzen Peter“, weil sie damit auch die Verkehrssicherungspflicht übernehmen muss.
Kurz nach dem Verkauf an die Stadt heißt es plötzlich, dass die Kastanien ein erhebliches Risiko für die Oberleitung und die Gleise darstellen (Bruchgefahr bei Sturm) und dass die Pflegekosten mindestens 1500,- € jährlich betragen. Auch der Zustand der Bäume lasse keine lange Lebenszeit mehr erwarten.
Natürlich kann ich als Laie nicht beurteilen, ob die Bäume ein Verkehrsrisiko darstellen und womöglich Menschenleben gefährden – dann müssen die Bäu-me natürlich weg.
Auch kann ich die Behauptung nicht widerlegen, dass die Bäume krank seien, ebenso wenig kann ich sagen, ob die Pflegekosten tatsächlich so hoch sind. Dabei weiß ich allerdings, dass man für das Geld, das für die Fällung ausgegeben wird, diese noch mindestens 5 – 8 Jahre pflegen könnte.
Dennoch bleibt ein schaler Beigeschmack und ich frage mich, wieso die genannten Bedenken erst jetzt –nach dem Verkauf an die Stadt – genannt werden. Ein Baum wird nicht von heute auf morgen krank und brüchig. Wenn das Risiko durch die Bäume zu groß, bzw. erheblich war, dann frage ich mich, warum sie von der Bahn nicht schon längst gefällt wurden.
Selbstverständlich muss jeder Besitzer eines Baumes für dessen Pflege zahlen. Auch das wusste die Stadt beim Kauf der Bäume. Ich meine, der genannte Betrag sollte es der neuen Eigentümerin Stadt Willich wert sein, diese wunderschönen alten Kastanien am Leben zu halten. Und schließlich ist es schon seltsam, dass im Rahmen des Umbaus an keiner Stelle die geplante Fällung der Kastanien öffentlich erwähnt wurde. Erst durch den Hinweis eines Bürgers wurden Politik und Öffentlichkeit informiert.
Ich hätte mir gewünscht, dass man zunächst einmal alles daran gesetzt hätte, die Kastanien zu erhalten. Schade – wieder geht ein gutes altes Stück Anrath verloren.
16.09.2011
SPD unterstützt Bürgerinitiative Wekeln
Marcus Mülders
Alt-Willich. Aus aktuellem Anlass hat sich die SPD Alt Willich, bereits seit einigen Wochen, intensiv mit dem Thema Sicherheit im jüngsten Willicher Stadtteil Wekeln beschäftigt. „Wir begrüßen und unterstützen die Bürgerinitiative - Wekeln muß sicherer werden -“ So Marcus Mülders, SPD Vorsitzender in Alt Willich. „Manchmal braucht es leider die Tatkraft von Bürgern selber um wichtige Angelegenheiten anzustoßen“. Erfreulicherweise hat auch die Verwaltung den Initiatoren Gelegenheit gegeben ihre Vorschläge für mehr Sicherheit, insbesondere für unsere Kinder, auf unseren Straßen, in einem öffentlichen Forum zu übergeben. Diese Liste werde auch sorgfältig von der SPD geprüft und diskutiert. Hierbei ist man sich einig, so Mülders weiter, dass effektive Sofortmaßnahmen in Angriff genommen werden müssen. Ein besonderer Aspekt gilt da auch den Forderungen der Bürger nach FGÜ´s, den sogenannten Zebarstreifen.
Solche Maßnahmen sind durchaus unterstützenswert. Zu bedenken sei hier aber, dass FGÜ´s i.d.R. ein langwieriges Planungs- und Genehmigungsverfahren nach sich ziehen und daher eher höchstens mittelfristig umsetztbar sind. Hierbei „malt“ man nicht einfach ein paar Streifen mit weißer Farbe auf die Straße, es handelt sich vielmehr um eine ordentliche Baumaßenahme, die den Landesbetrieben Straßen NRW obliegt. Kurzfristig sind für die SPD beispielsweise elektronische Hinweistafeln denbar. Diese messen die gefahrene Geschwindigkeit der Fahrzeuge und geben ein entsprechende Mitteilung optisch an den Fahrer weiter. Dabei wird nicht die Geschwindgkeit angezeigt, sondern wenn das Fahrzeug die vorgeschriebe km/h Zahl einhält ein freudliches Danke ! oder eben ein mahnendes Langsam ! sollte diese überschritten werden. (Siehe Fotos im Anhang – gesehen vor einigen Tagen in Oberhausen Sterkrade).
„Welche Maßnahmen auch immer realisierbar und sinnvoll sind, ist zu prüfen. Wichtig ist aber, dass dem Ansinnen der Bürgerinnen und Bürger, was die Sicherheit nicht nur der Willich – Wekelner Straßen angeht kurzfristig nachgekommen wird. Wir unterstützen daher auch in Zukunft solche Initiativen weil wir uns in der Pflicht sehen bestmögliche Sicherheit für die Willicherinnen und Willicher unserer Stadt zu gewährleisten“, resümiert Marcus Mülders.
14.09.2011
SPD: Schiefbahn wird lebendiger
Ulrich Bünstorf
Schiefbahn. Der Schiefbahner SPD-Bürgertreff im Juni hat zu ersten handfesten Veränderungen geführt. So wurde an diesem Abend das Thema Außengastronomie angesprochen und die anwesende Wirtin der Gaststätte „Em Tömp“ bekundete ihr Interesse, den Gehweg für ein paar Tische zu nutzen. Nach einem weiteren Ortstermin unter der Leitung der Innenstadtmanagerin Christel Holter konnte dann grünes Licht gegeben werden: Es wird in den nächsten Tagen die Genehmigung für den Tömp und den „Genuss-Grill“ zur Nutzung des Gehwegs für Außen-gastronomie erteilt. Großen Dank gebührt Frau Holter für das große Engagement in dieser Sache. Der SPD-Stadtbezirk Schiefbahn begrüßt ausdrücklich, dass die Außengastronomie in Schiefbahn erweitert wird. „Dies wird den Stadtteil lebendiger machen“, so der Stadtbe-zirksvorsitzende Ulrich Bünstorf.
27.07.2011
SPD Willich zum Schulkonsens in NRW
Uli Winkler
Willich. Die SPD der Stadt Willich begrüßt die Einigung der nordrhein-westfälischen Landesregierung mit der CDU zur zukünftigen Gestaltung der Schullandschaft. Endlich ist es gelungen, einen Konsens in der Schulpolitik zu erzielen, der zum einen die Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt des Handelns stellt und zum anderen für die kommenden zwölf Jahre andauern soll.
Gewinner in der Stadt Willich sind die Schülerinnen und Schüler, die Eltern, die Lehrerinnen und Lehrer sowie die politischen Entscheidungsträger. Sie alle haben nun zwölf Jahre Pla-nungssicherheit und Verlässlichkeit.
Ob die neue Schulform nun Sekundarschule oder Gemeinschaftsschule oder sonst einen Namen trägt, ist für uns in Willich unerheblich. Entscheidend ist, dass alle Kinder länger gemeinsam lernen und optimal gefördert werden können, um ihren Talenten, Begabungen und Entwicklungschancen gerecht zu werden – unabhängig von ihrer Herkunft!
Angesichts des dramatischen Schülerrückgangs in unserer Stadt und der damit verbundenen drohenden Schulschließungen wird die SPD die Verwaltung auffordern, bereits in der nächsten Schulausschusssitzung erste Überlegungen vorzutragen, ob durch die Gründung einer Sekundarschule dem Wunsch vieler Eltern und Schüler entsprochen werden und u.a. ein Abwandern in die Nachbarstädte verhindert werden kann. Sicherlich wird sich auch die Willicher CDU diesem Wunsch nicht verschließen, denn zumindest auf Landesebene haben die „schwarzen Politiker“ endlich erkannt, dass das längere gemeinsame Lernen den Vorstellungen der Eltern und Pädagogen von einem gerechten Schulsystem entspricht.
Besonders erfreut ist die Willicher SPD darüber, dass sich wesentliche Inhalte der zunächst für einen Modellversuch vorgesehenen Gemeinschaftsschule in der neuen Sekundarschule wiederfinden. So sind in dieser Schulform alle Abschlüsse der Sekundarstufe 1 möglich, d.h. sie bereitet die Kinder sowohl auf die berufliche Ausbildung als auch auf die Hochschulreife vor. Sie ist eine Ganztagsschule. Sie ist mindestens dreizügig, kann also schon mit 69 Kindern in einer Jahrgangsstufe starten.
Die Willicher SPD begrüßt, dass sich die Landes-CDU endlich bewegt hat und einer kindge-rechten, wohnortnahen Schulpolitik zugestimmt hat. Jetzt hoffen die Sozialdemokraten, dass diese Landesgedanken auch Eingang in die Politikerköpfe der hiesigen Mehrheitsfraktion finden, damit man auch vor Ort den Wünschen der Eltern und Schüler gerecht werden kann.
22.07.2011
Umbau des Anrather Bahnhofvorplatzes gerät ins Stocken
Anrath. Nicht nur bei den Abfahrtszeiten der Personenzüge ist die Bahn vielfach unpünktlich, sondern auch bei der Bearbeitung von berechtigten Bürgerwünschen. Bereits vor einigen Monaten hatte die Bahn mitgeteilt, dass sie der Stadt Willich das für den Umbau des nördlichen Teils des Anrather Bahnhofs erforderliche Grundstück zur Verfügung stellen werde. Daraufhin hatte das städtische Planungsamt als Baubeginn den 06.06.2011 vorgesehen und die entspre-chende Baufirma mit den Arbeiten beauftragt. Auch die erforderlichen Genehmigungen wur-den eingeholt und sollte lediglich der lang vorbereitete Besitzübergang erfolgen, damit die Stadt loslegen konnte.
Auf Nachfrage des Ratsherrn Uli Winkler teilte der zuständige Geschäftsbereichsleiter mit, dass es trotz konkreter Vorgaben der Stadt Willich immer noch keinen Beurkundungstermin mit der Stadt gegeben hat. Dies bedeutet, dass die Stadt Willich immer noch nicht im Besitz des „Baugrundstücks“ ist und somit kein Umbau erfolgen kann.
Dies ist – vorsichtig formuliert – eine grobe Unverschämtheit seitens des Unternehmes „Bahn“. Immerhin existieren die entsprechenden verabschiedeten Umbaupläne schon seit Jah-ren, ganz zu schweigen von den vielen Gesprächen, die schon vor langer Zeit zwischen Stadtverwaltung und Bahn dazu geführt wurden. Nach Meinung von Uli Winkler müsste das Bahn-Unternehmen ein gesteigertes Interesse daran haben, dass der Anrather Haltepunkt auch im nördlichen Teil entsprechend umgebaut wird und durch die Bereitstellung von weiteren Parkplätzen und Fahrradboxen noch mehr Menschen dazu bewegt werden, ihr Fahrzeug dort abzustellen und in den Zug umzusteigen. Es genügt heute nicht mehr, die Züge von A nach B fahren zu lassen, man muss auch ein ansprechendes Umfeld bei den Bahnhöfen schaffen, da-mit noch mehr Bürger den ÖPNV nutzen.
Die Anrather SPD hofft, dass die Bahn „endlich in dioe Pötte kommt“ und sich umgehend an ihre Zusagen hält, damit der Umbau des nördlichen Teils endlich erfolgen kann.
07.07.2011
Anrath: Bürger klagen über lose Bürgersteigplatten
Anrath. So langsam aber sicher machen sich die Einsparungen der Stadt Willich und des Kreises Vier-sen auch im Straßenverkehr immer mehr bemerkbar. Anders ist es kaum zu erklären, dass auf der Bogenstraße Bürgersteigplatten so lose sind, dass man sie problemlos anheben kann (siehe dazu das beigefügte Foto, auf dem Uli Winkler eine der Platten mühelos anhebt). Sie liegen nur noch locker auf dem Grundbelag und sind gefährliche Stolperfallen. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden, damit es nicht noch zu Stürzen von Fußgängern kommt. Auch schief hängende oder abgebrochene Verkehrsschilder in der Anrather Fußgängerzone müssten den städtischen Mitarbeitern auffallen und wären früher auch sofort gerichtet worden (siehe Foto). Aber heute muss eben gespart werden und es wird vermutlich erst repariert, wenn das Schild herunterfällt.
Im Kreuzungsbereich der Bogenstraße mit der Lerchenfeldstraße gibt es aufgrund des hohen LKW-Aufkommens regelrechte Spurrillen im Asphalt. Wenn Busse und schwere Fahrzeuge über diese Stellen fahren, kommt es zu erheblichen Vibrationen und teilweise Erschütterungen in den angrenzenden Häusern. Auch hier wäre sicherlich früher schneller Abhilfe geschaffen worden im Sinne der Bürger – heute aber werden sie von der Verwaltung auf finanziell bessere Zeiten vertröstet.
Ein anderer Kritikpunkt, der aber weniger mit der Finanzkraft, sondern mit der mangelnden Einsicht und Rücksicht vieler Autofahrer zu tun hat, ist das unkontrollierte Parken im Wohn-gebiet Kehner Str. / Steinstr. Mehrere Anwohner wiesen darauf hin, dass man dort in den sog. „Spielstraßen“ nur auf den grau markierten Flächen sein Auto abstellen darf. Doch immer weniger Bürger halten sich an die Auflage und stellen ihre Fahrzeuge sogar gefährlich nahe an die Kreuzungsbereiche. Dies führt bei einbiegenden Fahrzeugen zu unübersichtlichen Situ-ationen und gefährlichen Beinahe-Zusammenstößen mit entgegenkommenden PKW`s. Hier appelliert der zuständige Wahlkreisbetreuer Uli Winkler an die Autofahrer, sich doch an die Verkehrsregeln zu halten und einen entsprechenden Abstand zu den Kreuzungen zu beachten. Außerdem schränkt dieses sog. „wilde Parken“ außerhalb der markierten Flächen die Einsichtmöglichkeiten für Kinder ein und bedeutet eine zusätzliche Gefährdung.
02.07.2011
SPD lädt zur Mitgliederversammlung: Thema ist der Doppelhaushalt 2011 / 2012
Willich. Zu einer Mitgliederversammlung lädt die Willicher SPD am Mittwoch, dem 06. Juli 2011, um 20 Uhr in die Gaststätte Krücken in Alt-Willich ein. Auf der Tagesordnung stehen die Vorstellung der Arbeit der Obleute der SPD in den Ausschüssen und die Parteireform 2011. Schwerpunktthema des Abends sind die Vorstellungen der SPD zum „Doppelhaushalt 2011 / 2012“.
Bürgertreff der Schiefbahner SPD: Wie geht es weiter im Zentrum von Schiefbahn?
Schiefbahn. Die Innenstadtmanagerin der Stadt Willich, Christel Holter, informierte beim Bürgertreff des SPD-Stadtbezirks zu den beiden großen Bauprojekten in Schiefbahn. Holter war sich mit den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern einig: Als „impulsgebende Maßnahmen“ werden Sparkassen- und Edeka-Neubau die Entwicklung von Schiefbahn positiv beeinflussen. Mit der Fertigstellung des Edeka-Gebäudes ist im Dezember dieses Jahres zu rechnen, die Sparkasse wird vermutlich Mitte 2012 fertig.
Kontrovers diskutierten die Teilnehmer der SPD-Veranstaltung das Thema Verkehrsführung. Aus seiner Sicht als Landwirt und Hofladenbesitzer kritisierte Josef Tillmanns die neu einge-richtete Verkehrsführung mit den Einbahnstraßen Zehnthofstraße und Wallgraben. Dadurch werde seinen Kunden die Erreichbarkeit des Hofladens erheblich erschwert. SPD-Vorsitzender und Ratsmitglied Jürgen Hansen versicherte, diese Problematik im Planungs-ausschuss anzusprechen und bei der Stadt auf eine Lösung des Problems hinzuwirken. „Es kann nicht angehen, dass durch die Änderung der Verkehrsführung die Geschäftsleute in Schiefbahn geschädigt werden“, erklärte Hansen. Außerdem wurde die geplante Entlas-tungsstraße zwischen dem Klosterpark (Aldi) und der Kreuzung Willicher/Korschenbroicher Straße thematisiert. Nach Auskunft des SPD-Fraktionsvorsitzenden Bernd-Dieter Röhrscheid ist diese Straße zwar geplant, aber eine Realisierung in der näheren Zukunft nicht zu erwar-ten. Innenstadtmanagerin Holter ergänzte, dass sich die Stadt bemühe, wenigstens den Kreisverkehr an der Kreuzung Willicher/Korschenbroicher Straße zu realisieren, hierzu fehlt aber immer noch der Investor.
Einhellig begrüßt wurde die zunehmende Außengastronomie in Schiefbahn. Diese trägt nach Meinung aller Anwesenden erheblich zur Belebung des Ortskerns bei. Deshalb sollten in Zu-kunft noch weitere interessierte Gastronomen die Möglichkeit bekommen, ihre Gäste auf Außenplätzen zu bewirten. Die SPD wird diese Anliegen nachhaltig unterstützen.
Nach der regen Diskussion verabschiedete der SPD-Stadtbezirksvorsitzende Ulrich Bünstorf die Anwesenden mit der Ankündigung, dass es in nächster Zukunft weitere SPD-Bürgertreffs zu anderen ortsbezogenen Themen gibt. Die SPD wird dazu über die Presse einladen.
30.06.2011
Anrather SPD begeht Wohnbereich
Uli Winkler
Anrath. Am Freitag, 1. Juli, zwischen 17.30 und 19 Uhr veranstaltet die Anrather SPD erneut eine Wohnbereichsbegehung. Der Rundgang beginnt um 17.30 Uhr an der Ecke Bogenstraße/ Lerchenfeldstraße und führt dann über die Lerchenfeldstraße, Kehner Straße und Steinstraße zur Dohrfelder Straße. Weiter geht es am Prinz-Ferdinand-Platz vorbei über die Jakob-Krebs-Straße bis zur ehemaligen Post. Ab 19 Uhr findet ein Abschlussgespräch in die Gaststätte „Schmitz-Mönk“ auf der Jakob-Krebs-Straße statt.
27.06.2011
Willich braucht ein gutes Stück mehr SPD!
Hendrik Pempelfort
Willich. „Ob in Sachen Bildung oder Steuern: Die SPD Willich konnte sich in letzter Zeit gut profilieren und hat gezeigt, dass sie ganz vorne mitspielen kann und will“, so Hendrik Pempelfort, stellv. Vorsitzender der SPD Anrath und Fraktionsmitglied der SPD Willich. Anders als CDU oder FDP weiß die SPD, was Willich beispielsweise in Sachen Bildung braucht. „Während die anderen Ratsfraktionen die Lösung noch suchen, veranstalten wir bereits eine Informationsveranstaltung, um die Mehrheitsmacht CDU über die Gemeinschaftsschule als Ideallösung für Willich aufzuklären.“ Auch zum Thema möglicher Steuererhöhungen schlägt die SPD eine Lösung vor, in welcher die Erhöhung der Steuern für die Bürgerinnen und Bürger weniger stark ansteigt als für Landwirte. „Leider hat die CDU zusammen mit der FDP diesen Antrag abgelehnt und zeigt damit wieder einmal, dass Willich ein gutes Stück mehr SPD braucht!“
23.06.2011
Kommentar zur Informationsveranstaltung der Willicher SPD am 21.06.2011
Uli Winkler
Auf der SPD-Veranstaltung am 21.06. informierte der Referent der SPD-Fraktion im Düsseldorfer Landtag Burkhard Blienert über die Schulformen Gemeinschafts- Verbund- und Gesamtschule. Schnell wurde deutlich, dass die von der letzten schwarz-gelben Landesregierung eingerichtete Verbundschule keine sinnvolle Lösung ist, da sie lediglich zeitversetzt ab der Klasse 7 das „Schubladendenken“ zementiert. Hier werden lediglich zwei Schulformen – Realschule und Hauptschule – zu einem organisatorischen Verbund zusammengeschlossen mit einer Schulleitung und einem Lehrerkollegium, aber die fast unüberwindbare Trennung in zwei unterschiedliche Bildungsgänge wird auch an dieser Schulform viel zu früh vorgenommen.
Dagegen ist die Gemeinschaftsschule eine wirkliche Altenative. Wer den tieferen Sinn dieser Schulform, nämlich das möglichst lange gemeinsame Lernen der Kinder verstehen will, muss sich nur mit dem Prinzip der Gesamtschule auseinandersetzen. So ist es nur folgerichtig, dass der Referent die Gemeinschaftsschule als kleine Schwester der Gesamtschule bezeichnete. Einzige abweichende Bedingungen sind: Die Gemeinschaftsschule braucht nur 69 Kinder in drei Parallelklassen pro Jahrgang und sie muss keine eigene Oberstufe bilden, sondern kann mit einem Gymnasium, einer Gesamtschule oder einem Berufskolleg kooperieren.
Die Willicher SPD wird versuchen, eine Veränderung der Schullandschaft im Konsens mit den betroffenen Schulen zu fällen und behält sich vor, einer Gesamt- oder Gemeinschaftsschule zuzustimmen. Letzlich hängt die Entscheidung davon ab, ob genügend Schüler angemeldet werden und ob die Anmeldezahlen auf Dauer Bestand haben.
Für die SPD steht das Wohl der Knder im Vordergrund sowie der Wunsch vieler Eltern nach einer Ganztagsbetreuung und einem möglichst langen gemeinsamen Lernen, so dass erst nach 9 bis 10 Schuljahren die wichtige Entscheidung über den weiteren schulischen Werdegang getroffen werden muss.
Willicher SPD will eine Gemeinschaftsschule
Burkhard Blienert
Willich. „Auf dem Weg zur Gemeinschaftsschule in NRW“. Unter dieser Überschrift referierte Burkhard Blienert, Referent für Schule, Weiterbildung und Wissenschaft der SPD-Landtagsfraktion auf Einladung der Willicher Sozialdemokraten in der Kulturhalle. Natürlich konnte er keine Patentlösungen für die sich in Willich abzeichnenden Probleme bieten. Aber er informierte vor allem über eine Schulform, an der derzeit jede vierte Kommune in NRW interessiert ist: die Gemeinschaftsschule.
Blienert nannte deren wesentliche Merkmale: „Sie ist in der Regel ein Schule der Sekundarstufe I; eine gebundene Ganztagsschule, errichtet durch die Zusammenfügung bestehender Schulen. Und sie gewährt gymnasiale Standards bis einschließlich Klasse 10.
Kooperation mit anderen Schulen ist denkbar
Außerdem sei eine Kooperation mit der Oberstufe eines Gymnasiums, einer Gesamtschule oder eines Berufskollegs möglich. Und die Gemeinschaftsschule soll mindestens dreizügig sein – sie könne ab 69 Erstklässler an den Start gehen. Blienert bezeichnete die Schule als „die kleine Schwester der Gesamtschule“.
Eine kurze Beschreibung dieser neuen Schulform in NRW.
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"Endlich eine umweltfreundliche Alternative"
Hendrik Pempelfort
Schiefbahn / Kranenburg. Am letzten Sonntag unternahmen Mitglieder der Anrather SPD eine Fahrt von Kleve nach Kranenburg und zurück. Das besondere war, dass diese Fahrt mit einer Draisine erfolgte, wobei das Gefährt nur durch Muskelkraft angetrieben wurde. „Noch umweltfreundlicher geht es nicht“, so Hendrik Pempelfort, der zweite Vorsitzende. Leider spielte das Wetter nicht so mit, wie es die Anrather erwartet hatten. Doch trotz des Regens machte es einen riesigen Spaß und Lisa Krimgen, die am meisten gestrampelt hatte, schlug vor, dies auch einmal auf einer stillgelegten Bahnstrecke im Raum Willich auszuprobieren.
18.06.2011
Nach der Entscheidung von CDU und FDP gegen den SPD-Antrag: „Leidtragende sind alle: Hausbesitzer, Mieter, Schüler, Vereine und Wohlfahrtsverbände!“
Detlef Nicola
Willich. SPD-Geschäftsführer Detlef Nicola hat die Entscheidung von CDU und FDP gegen den SPD-Antrag zur Haushaltskonsolidierung in der letzten Ratssitzung kritisiert: „Hier ist eine große Chance vertan worden, soziale Gerechtigkeit auch in der Stadt Willich zu praktizieren!“ Stattdessen habe die Schwarz-Gelbe Rats-Koalition sich eindeutig für ihr Klientel entschieden: Landwirte und Unternehmer. Vor allem Bürgermeister Josef Heyes, der sich immer gerne volksnah gibt, habe hier eindeutig Position gegen die Bürger ergriffen und damit endlich klargestellt, auf welcher Seite er eigentlich stehe. „Leidtragende sind alle: Hausbesitzer, Mieter, Schüler, Vereine, Wohlfahrtsverbände unserer Stadt. Denn mit unserem Antrag wäre erreicht worden, dass sämtliche Kürzungen bei den Vereinen und Wohlfahrtsverbänden wieder zurückgenommen werden. Und für den Bildungsbereich wären auch zusätzliche Mittel zur Verfügung gewesen. Schade für die Menschen!“ so Nicola weiter. Die Bürger müssten nun überlegen, ob sie sich wirklich noch von CDU und FDP vertreten fühlen und bei künftigen Wahlen alte Traditionen über Bord werfen. "Wir können sie nach dieser Entscheidung von CDU und FDP nur dazu ermutigen!“
16.06.2011
Mehrheit aus CDU und FDP lehnt SPD-Antrag ab: Bürger müssen nun noch tiefer in die Tasche greifen!
Bernd-Dieter Röhrscheid
Willich. Die SPD ist im Rat der Stadt Willich mit ihrem Antrag gescheitert, die geplante Anhebung der Grundsteuer B (betrifft Hauseigentümer und Mieter) geringfügiger ansteigen zu lassen. Die SPD begründete dies mit der ohnehin schon sehr hohen Belastung der Bürger durch ständige Erhöhungen in vielen Bereichen (Strom, Heizkosten, Benzin, Abgaben etc.). Sie wollte stattdessen eine stärkere Erhöhung der Gewerbesteuer und der Grundsteuer A (Landwirte) durchsetzen. CDU und FDP lehnten dies aber ab. Zuvor hatten Fraktions-Chef Bernd-Dieter Röhrscheid, Geschäftsführer Detlef Nicola, Parteichef Jürgen Hansen und Ratsmitglied Jochen Kock versucht, die anderen Parteien zu überzeugen. Die konnten sich allerdings nicht dazu bewegen, ihr Klientel stärker zu belasten. Bürgermeister Heyes hatte sich zuvor eindeutig gegen eine geringere Erhöhung der Steuern für die Bürger ausgesprochen und stattdessen Partei für Unternehmer und Landwirte ergriffen.
(Ausführlicher Bericht folgt)
15.06.2011







