2010

Detlef Nicola zum Jahreswechsel: SPD ist gut aufgestellt

SPD Geschäftsführer Detlef Nicola SPD Geschäftsführer Detlef Nicola

Willich. Gut aufgestellt sieht SPD-Geschäftsführer Detlef Nicola zum Jahreswechsel seine Partei. Eineinhalb Jahre nach der Kommunalwahl mit einem desaströsen Ergebnis habe die Willicher SPD wieder Profil gewonnen und trage zu vielen Projekten mit ihren Gedanken und Anregungen positiv bei. “Das war am Anfang nicht leicht, denn die Partei musste erst wieder aufgerichtet werden“, so Nicola, „viele hatten das Gefühl, es mache keinen Sinn mehr, Politik in Willich mitzugestalten, wenn der Wähler aufgrund bundespolitischer Irritationen hier die Kommunalpolitiker der SPD abstraft.“

Ein Glücksfall sei in dieser Situation der neue Vorsitzende Jürgen Hansen gewesen. Er habe mit vielen Ideen und enormen Arbeitseifer die Genossen wieder motiviert. Dies sei auch deshalb notwendig gewesen, weil die Aktiven in der SPD mit der stark reduzierten Mannschaft noch mehr leisten mussten. Hier habe Hansen geschickt Regie geführt. Und mit den von ihm wieder gestärkten Arbeitskreisen sei auch die politische Wahrnehmung der SPD in der Öffentlichkeit wieder besser geworden. Natürlich habe Hansen mit seinen Positionen nicht immer Gegenliebe beim politischen Gegner gefunden und so sei es auch schon mal zu heftigen Diskussionen in Rat und Ausschüssen gekommen. „Aber“, und das ist Nicola auch mit Blick auf den politischen Gegner wichtig, „die SPD steht geschlossen hinter Hansen!“

Mit neuen Konzepten und Veranstaltungsformen und einer verstärkten Öffentlichkeitsarbeit will die SPD in den nächsten Jahren ihre Politik besser vermitteln und den Grundstein legen für ein entschieden besseres Wahlergebnis bei der nächsten Kommunalwahl.

27.12.2010

Stimmungsvoller Jahresausklang der SPD Alt-Willich

Marcus Mülders Marcus Mülders

Willich. Am vergangenen Samstag hatte die SPD Alt Willich zu ihrem traditionellen Glühweinabend ins Wekelner Krumm eingeladen. Rund zwanzig Mitglieder und Gäste hatten sich auf den Weg gemacht, einen gemütlichen Abend bei Glühwein und leckerem Weihnachtsgebäck im idyllisch eingeschneiten Familienzentrum auf der Hülsdonkstraße zu verbringen zu verbringen. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Ehrung von Erika und Wilhelm Klopmeier für über ihre über 25 jährige Mitgliedschaft in der SPD. In Anwesenheit des SPD Fraktionsvorsitzenden im Willicher Stadtrat, Bernd-Dieter Röhrscheid übergab Marcus Mülders, seit Sommer neuer SPD Vorsitzender in Alt Willich, der SPD Ratsfrau und ihrem Mann, die Urkunden und eine silberne Anstecknadel. Es wurde viel geklönt. Friedhelm Hüter las aus dem neuen Anrather Heimatbuch und skizzierte dabei dessen Geschichte von vor seiner Entstehung bis Heute. Marcus Mülders ließ das zu Ende gehende Jahr in einigen Versen Revue passieren. So endete ein kurzweiliger und geselliger Abend an dem viele Anekdoten ausgetauscht wurden erst recht spät. Den Willicher Bürgerinnen und Bürgern wünscht die Alt Willicher SPD an dieser Stelle ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins Neue Jahr 2011.

19.12.2010

SPD Alt-Willich: 2011 wird die Krefelder Strasse sicherer

Marcus Mülders Marcus Mülders

Willich. Wie jetzt von der Verwaltung zu erfahren war stellt sich nun bald eine höhere Sicherheit für Fußgänger und insbesondere für Schüler auf der Krefelder Straße in Willich ein. Im Februar 2009 ermittelte die Alt Willicher SPD bei Anliegern und Bewohnern der Krefelder Straße in Willich deren Sorgen und Nöte im Bezug auf die Verkehrssituation ihres Wohnumfeldes. Diese umfassende Fragebogenaktion fand bei den Bürgern reges Interesse und Teilnahme. Die Auswertung der Befragung ergab u.a. die Sorge der Anwohner um die Schulwegsicherheit und die unbeschadete Querung der, stark von Individualverkehr frequentierten und von LKW zu geparkten, Straße. Daraus resultierend folgten intensive Gespräche mit der Verwaltung die letztendlich ein Antrag der SPD Fraktion im Willicher Stadtrat.

Nach nunmehr zwei Jahren ist klar, dass Stadt und Landesbetrieb Straßenbau gerade an der Planung von zwei Fußgängerüberwegen, den s.g. Zebrastreifen auf der Krefelder Straße arbeiten. Hierbei handelt es sich voraussichtlich um eine Querung im Norden, d.h. nördlich oder südlich der Erikastraße / Willicher Heide und einen weiteren FGÜ im Süden Höhe Severinstraße / Gaspelweg unmittelbar in der Nähe des heutigen Netto Marktes.

Marcus Mülders, SPD Vorsitzender in Alt Willich möchte auf diesem Weg den Initiatoren der damaligen Fragebogenaktion Erika Klopmeier, Jochen Kock und Günter Cranen sowie den entsprechenden Stellen der Verwaltung, die die Planung nun gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßenbau nun umsetzen, danken. „Es lohnt sich für die Anliegen der Bürger stark zu machen. Auf diese Weise können wir das unter Beweis stellen, weswegen uns die Menschen uns ihr Vertrauen schenken. Wir fühlen uns jeden Tag den Bürgern in Willich verpflichtet.“

Mülders hofft, dass die Arbeiten an den Fußgängerüberwegen nach beendeter Planung möglichst zügig in Angriff genommen werden können, um so die Verkehrssicherheit der betroffenen Stellen deutlich zu steigern.

16.12.2010

Kindertagesstätte Hellenbroich

Ulrich Bünstorf Ulrich Bünstorf

Schiefbahn. Wenn der Nachtragshaushalt des Landes Rechtskraft erlange, seien die „Schüttelschecks“ der abgewählten Schwarz/Gelben Landesregierung endlich gedeckt. Damit stünde auch dem Baubeginn des Kindergartens „Hellenbroich“ nichts mehr im Wege, teilte er Vorsitzende der SPD Schiefbahn, Uli Bünstorf, in einer Presseerklärung mit. Der Kindergarten St. Bernhard kann dann umziehen in Räumlichkeiten, die einer U3-Betreuung entsprechen. In wie weit es für die schon erfolgten Anmeldungen für U3-Betreuung zum Sommer 2011 in der Kita St. Bernhard/Hellenbroich für Eltern zu Schwierigkeiten führt wird von der SPD-Fraktion durch eine entsprechende Verwaltungsanfrage geklärt.

14.12.2010

Zukunft der Johannesschule: Winkler fordert in einem Brief an die Beigeordnete Beteiligung der Politik an Gesprächen

Sehr geehrte Frau Schwerdtfeger,

 

in Ihrer Ausgabe vom 04.12.2010 berichtet die Westdeutsche Zeitung, dass am 17.12. ein Gespräch zwischen Ihnen sowie dem Fachbereichsleiter Herrn Hitschler-Schinhofen und der Leiterin der Hauptschule Frau Kirchmair stattfindet. Dabei soll über die Zukunft der Anrather Hauptschule gesprochen werden.

Aus meiner Sicht wäre es sinnvoll, dass die politischen Vertreter von Anfang an in solche Gespräche einbezogen werden. Wir sind sicherlich alle daran interessiert, dass im Sinne unse-rer Bürger und besonders der Kinder die bestmögliche Lösung für unsere Schullandschaft gefunden wird. Um zu gewährleisten, dass solche zukunftsweisenden Beschlüsse auf eine möglichst große Zustimmung stoßen, ist es am sinnvolllsten, wenn alle Beteiligten von Anfang an informiert und an den Überlegungen beteiligt werden.

Deshalb bitte ich um Prüfung, ob die Obleute der Willicher Fraktionen ebenfalls zu dem Ge-spräch eingeladen werden können. Allerdings müsste dies dann erst in den Nachmittagsstun-den angesetzt werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

Uli Winkler

 

05.12.2010

Lise-Meitner-Gymnasium: Kleine Mensa wird gebaut

Die Sitzplätze reichten nicht für alle Besucher der Schulausschuss-Sitzung in der Meitner-Aula. (Foto: Lübke) Die Sitzplätze reichten nicht für alle Besucher der Schulausschuss-Sitzung in der Meitner-Aula. (Foto: Lübke)

Anrath. Kurz nach 20 Uhr fiel die Entscheidung: Das Lise-Meitner-Gymnasium bekommt die von Kämmerer Willy Kerbusch vorgeschlagene kleine Mensa. Nach zweieinhalbstündiger Diskussion stimmten im Schulausschuss CDU und SPD für diese Lösung.

FDP und Grüne hatten auch signalisiert, mit einer abgespeckten Version leben zu können, scheiterten aber mit Anträgen, vor der entscheidenden Ratssitzung am 21. Dezember noch einen Arbeitskreis aus Schule, Rat und Verwaltung einzuberufen.

 

Hunderte Zuschauer drängten in die Aula

 

„So viele Zuschauer hatten wir wohl noch nie“, hatte zu Beginn der Ausschuss-Vorsitzende Christian Pakusch festgestellt: Weit über 200 Schüler, Lehrer, Eltern und Politiker drängten ins Forum des Gymnasiums.

Dem Appell von Schulleiterin Astrid Kampmann, sich im Ausschuss an die Spielregeln zu halten und auf Beifalls- und Unmutsäußerungen zu verzichten, wurde überwiegend gefolgt. Selbst als am Ende die Entscheidung gegen die von fast allen Besuchern gewünschte große Mensa fiel, war kein Protest zu hören.

Vielen war wohl schon klar gewesen, wie die Abstimmung ausgehen wird. Denn CDU und SPD hatten deutlich signalisiert, für die kleinere Bauvariante zu stimmen. „Die Stadt hat kein Geld mehr, um alle Wünsche zu erfüllen“, betonte Bernd Sporckmann (CDU). Und auch Uli Winkler (SPD) nannte die abgespeckten Pläne „durchaus zumutbar“.

Astrid Kampmann und die Vorsitzende der Schulpflegschaft, Barbara Wunderlich, verteidigten die bisherige Planung. Sie beklagten vor allem den späten Zeitpunkt, die alte Konzeption in Frage zu stellen.

Auch machte Kampmann auf Mängel der neuen Entwürfe aufmerksam, etwa auf fehlenden Schatten für die großen Glasflächen. Schuldezernentin Brigitte Schwerdtfeger erklärte, die Anregungen würden aufgenommen.

02.12.2010 (Quelle: Westdeutsche Zeitung)

SPD ehrte langjährige Mitglieder

(V.l.n.r.):Fraktionsvorsitzender Bernd-Dieter Röhrscheid, Dieter Stocks, Uli Winkler, Gabriele Winkler, Hans Remmertz, Hans Remmertz, Heinz Joebges, Käthe Hüffner, Henning Ehlers, Manfred Voß, Christiane Horstmann, Peter Kirsch, SPD-Chef Jürgen Hansen (V.l.n.r.):Fraktionsvorsitzender Bernd-Dieter Röhrscheid, Dieter Stocks, Uli Winkler, Gabriele Winkler, Hans Remmertz, Hans Remmertz, Heinz Joebges, Käthe Hüffner, Henning Ehlers, Manfred Voß, Christiane Horstmann, Peter Kirsch, SPD-Chef Jürgen Hansen

Willich. Der SPD-Parteivorsitzende Jürgen Hansen ging kritisch, aber zukunftsorientiert mit dem eigenen Ortsverein um: In den vergangenen Jahren sei die Mitgliederbetreuung vernachlässigt worden, das solle sich jetzt ändern. Und das erste Zeichen setzten Hansen und der Parteivorstand bei der Mitgliederversammlung in der Gaststätte „Be dem Bur“ in Schiefbahn – mit einer sehr persönlichen Ehrung der langjährigen Mitglieder. Neben den obligatorischen Urkunden und Ehrennadeln gab es Blumen, Rotwein und als Geschenk eine Ausgabe der Willicher Stadtgeschichte. Fraktionsvorsitzender Bernd-Dieter Röhrscheid und Geschäftsführer Detlef Nicola hatten die Veranstaltung bestens vorbereitet und SPD-Chef Jürgen Hansen war denn auch voll des Lobes. Als Gratulant war auch Kreis-SPD-Chef Udo Schiefner angereist. Er sagte in seinem Grußwort, die langjährige Mitgliedschaft sei eine Stärke der SPD: „Menschen aus allen gesellschaftlichen Gruppen finden sich in der SPD wieder.“

Als Zeichen des guten Vorsatzes hatte der Ortsverband beschlossen, bereits diejenigen zu ehren, die vor zehn Jahren in die SPD eingetreten waren. Dazu gehörten Marc Preuhs, Daniel Frenken und Verena Winkler. Mit dem Ehepaar Uli und Gabriele Winkler, Heinz Joebges, Henning Ehlers, Peter Kirsch und Käthe Hüffner wurden Genossen ausgezeichnet, die seit 25 Jahren für die sozialdemokratische Ideen in Willich stehen – vor allem Uli Winkler ist durch zahlreiche Aktivitäten bekannt: Ratsherr, Vorsitzender der Anrather SPD, Arbeit im Parteivorstand, Motor hinter den Publikationen der SPD sowie hinter der „silbernen Zwiebel“ (dem Anti-Oscar für Missstände in Anrath).

Auf die Frage, warum er vor 25 Jahren in die SPD eingetreten sei, äußerte Henning Ehlers, dass er schon in den 70er Jahren ein überzeugter Anhänger sozialdemokratischer Ideen und des Bundeskanzlers Willy Brandt gewesen sei. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Manfred Voß, Christiane Horstmann, Hans Remmertz und Dieter Stocks ausgezeichnet.

Detlef Nicola war begeistert über die Begegnung mit den Jubilaren: " Da trifft man viele Genossen, die man lange nicht mehr gesehen hat oder auch zum ersten Mal kennenlernt. Und da gibt es dann so manche Anekdote zu erzählen."

21.11.2010  (Quelle: Rheinische Post)

SPD trauert um Helga Schneider

Willich. Die SPD trauert um Helga Schneider, die am 14. November 2010 nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 65 Jahren verstorben ist. Helga Schneider war seit vielen Jahren als Schriftführerin im SPD-Stadtbezirk Schiefbahn aktiv. Außerdem war sie als stellvertrtende Sachkundige Bürgerin im Sozialausschuss der Stadt Willich Mitglied der SPD-Fraktion. SPD-Geschäftsführer Detlef Nicola zeigte sich betroffen über den plötzlichen Tod: "Helga war eine liebevolle engagierte Sozialdemokratin, die immer aufmerksam und entgegenkommend im Umgang mit anderen war. Wir werden sie nie vergessen."

15.11.2010

Zeit dass sich was dreht

Marcus Mülders Marcus Mülders

Willich. Mit großem Interesse hat Marcus Mülders die neue Konzeption des Willicher Werberings aufgenommen. Die nun vom Vorsitzenden Bernhard Kinold vorgestellten und bereits vom Vorstand beschlossenen Ideen zum neuen Logo des Werberings und zu den im kommenden Jahr anstehenden Festivitäten eröffnen durchaus interessante Perspektiven.

Für Mülders, den Alt Willicher SPD Vorsitzenden, sticht hierbei besonders die integrative Strategie des Werberings hervor. „Wenn wir hören und lesen, das sich zukünftig Werberingmitglieder aus Handel, Dienstleistungs- und Gewerbefirmen gleichermaßen angesprochen, eingebunden und aufgehoben fühlen, so klingt das für mich sehr vielversprechend und zukunftsweisend.“ meint Mülders.

Mit Sicherheit sind die neuen Vorschläge kein Garant, dass die manchmal recht wackelig anmutende Konstruktion aus Händler- und Gewerbeinteressen zu 100 % funktioniert. Dennoch werden hier recht ansprechende Ansätze deutlich.

Natürlich muss man sich an ein neues Logo erst einmal gewöhnen und auch ein Frühlingsfest am Stahlwerk Becker muss sich als Magnet erst einmal bewähren. „Ich persönlich wünsche dem Vorstand des Willicher Werberings, unter dem Vorsitz von Bernhard Kinold, sowie allen aktiven Händlern und Gewerbetreibenden viel Erfolg bei der Durchsetzung und Neukonzeptionierung der bereits beschlossenen Vorhaben. Wenn es gelingt, durch Aktivitäten der Mitglieder auch zwischen den Festen, Willicher Bürger anzusprechen, sollte es kein Problem sein Einzelhandel und Gewerbe an einen Marktplatz zu bringen, wenn dieser dann auch zum Frühlingsfest mal an der Wasserachse des Stahlwerks Becker liegt.“ so Mülders weiter. Er warne jedoch davor die ambitionierten Vorhaben und die neue, transparente und konsequente Art des Werbering - Vorstandes klein zu reden und appelliere an Mitglieder, Bürger und Politik, „360° Willich“ zu unterstützen.

11.11.2010

Anrather SPD begrüßt Ausbvau des Anrather Bahnhofs

Uli Winkler Uli Winkler

Anrath. Bereits 2005 und 2008 beantragte die Anrather SPD, den nördlichen Teil des Anrather Bahn-hofgeländes ähnlich wie auf der gegenüberliegenden Seite umzugestalten. Jetzt endlich ist es soweit. In der nächsten Sitzung des Planungsausschusses liegt eine Ausbauplanung zur Ab-stimmung vor. Dabei freut sich der SPD-Ratsherr Uli Winkler besonders darüber, dass zusätz-liche Fahrradboxen und PKW-Stellplätze installiert werden. Schon vor drei Jahren hatte er den Antrag gestellt, zusätzliche Fahrradboxen aufzustellen, da die Wartezeit auf eine Box bis zu zwei Jahren beträgt.

Wenn der Ausschuss zustimmt, wovon Uli Winkler felsenfest überzeugt ist, kann mit den Arbeiten im Frühjahr begonnen werden. Dann entsteht ein echter Park-and-Ride-Bahnhof, der sicherlich von noch mehr Pendlern mit dem Rad oder Auto und Reisenden aus Anrath und Umgebung genutzt wird. Immerhin ist man von Anrath mit dem Zug in sieben Minuten in Krefeld und in 12 Minuten in Mönchengladbach. Das schafft kein Autofahrer mit seinem PKW.

09.11.2010

Abitur nach 8 Jahren setzt sich durch

Uli Winkler, Lisa Krimgen und Hendrik Pempelfort mit NRW-Schulministerin Silvia Löhrmann Uli Winkler, Lisa Krimgen und Hendrik Pempelfort mit NRW-Schulministerin Silvia Löhrmann

Willich. Am 04.11. fand im Düsseldorfer Landtag eine Veranstaltung der SPD-Fraktion zum Thema „Abitur nach acht oder neun Jahren“ statt. Dazu hatte die Landes-SPD als Referentin die Schulministerin Silvia Löhrmann eingeladen. Der schulpolitische Sprecher der Willicher SPD Uli Winkler nahm in Begleitung der zwei SPD-Mitglieder Lisa Krimgen und Hendrik Pempelfort (siehe auch das beigefügte Foto), die zur Zeit die Oberstufe des Anrather Lise-Meitner-Gymnasiums besuchen und somit hautnah mit G8 / G9 konfrontiert werden, an der Veranstaltung teil.

Aufgrund eines Schulversuchs der Schulministerin (das jetzige G8 ist im Schulgesetz verankert und für eine gesetzliche Änderung fehlt der jetzigen Landesregierung die Mehrheit – deshalb nur ein Schulversuch) können bis zu 60 Gymnasien in NRW eine Umwandlung in ein G9-Gymnasium beantragen. Interessanterweise hat aber trotz der vielen Proteste von Lehrern, Eltern, Schülern, Sportvereinen, Kirchenvertretern, usw. bis zum jetzigen Zeitpunkt noch kein Gymnasium beantragt, wieder von G8 nach G9 zurückzukehren. Die Antragsfrist dafür läuft im übrigen in 10 Tagen ab. Gleiches gilt auch für die beiden Willicher Gymnasien, deren Schulkonferenzen vor kurzem beschlossen, bei der neuen achtjährigen Schulzeit bis zum Abitur zu bleiben. Der Ratsherr Uli Winkler begrüßt diese Entscheidung, zumal durch diese klare Aussage der beiden Schulen Ruhe in den Oberstufenbetrieb einkehren kann und alle Beteiligten jetzt wissen, worauf sie sich in den nächsten Jahren eistellen müssen.

Die Schulministerin betonte allerdings auch, dass viele Schulen eine Optimierung des G8-Abiturs fordern, die von der Landesregierung per Erlass unverzüglich in Angriff genommen wird. Dazu gehören u.a. eine Straffung der Lehrpläne, die Einführung des Ganztagsbetriebs und damit verbunden die Errichtung von Mensen, eine andere Rhytmisierung des Schultages z. Beisp. durch die Verlängerung von Unterruchtsstunden auf 60 Minuten und und und.

Besonders erfreut ist Uli Winkler darüber, dass den Gymnasien zusätzlich fünf Wochenstunden für die Schüler zur Verfügung gestellt werden, die für Förderunterricht, Ergänzungsuntericht, usw. genutzt werden können. Dafür werden entsprechend zusätzliche Lehrer eingestellt.

Immer wieder wurde von den Teilnehmern der Veranstaltung, insbesondere aber von Lehrern und Eltern, gefordert, dass die „Mess- und Regelwut“ aus dem Ministerium ein Ende haben muss. Die Ministerin stimmte dem uneingeschränkt zu und versprach, dass nach der Umsetzung eines optimierten G8-Abiturs Ruhe in die „Oberstufenlandschaft“ der Gymnasien einkehren wird.

05.11.2010

SPD kritisiert Schulausschuss-Vorsitzenden Pakusch

Uli Winkler Uli Winkler

Willich. In einem Artikel der Willicher Nachrichten äußerte sich der Schulausschussvorsitzende der Stadt Willich vollkommen ablehnend gegenüber dem angebotenenen Schulversuch der Lan-desregierung, bei Bedarf eine Gemeinschaftsschule einzurichten. Dabei schrieb er mehrfach in der „Wir-Form“, was den Schluss nahe lässt, dass er im Auftrag des Schulausschusses schreibe. Dazu hat der SPD-Sprecher im Schulausschuss Uli Winkler Stellung bezogen.

In den letzten 15 Jahren war die politische Arbeit im Willicher Schulausschuss von großer Harmonie geprägt und alle Mitglieder versuchten parteiübergreifend, die bestmöglichen Beschlüsse für unsere Schulkinder zu fassen. Diese gemeinsame Linie hat der jetzige Schulausschussvorsitzende mit seinen öffentlichen Äußerungen zu dem Modellvorhaben der Landesregierung bezgl. der Gründung einer Gemeinschaftsschule leider verlassen. Seine unqualifizierten Anmerkungen in der letzten Ausgabe der WN zeugen von großer Unkenntnis. Er versucht, schon im Vorfeld sinnvolle Ansätze und Überlegungen zur Zukunft unserer Schullandschaft abzublocken, anstatt sich zunächst einmal sachkundig zu machen und auch über den Tellerrand hinauszuschauen.

So scheint er nicht zu wissen, dass die Gemeinschaftsschule eine sinnvolle Alternative für Städte und Gemeinden ist, in denen die Schülerzahlen dramatisch zurückgehen und diese deshalb keine weiterführende Schulform anbieten können. Sollte ein weiterer Schülerrückgang in unserer Stadt drohen, wird man auch hier nach sinnvollen Lösungen suchen müssen und danach auch die Gründung einer Gemeinschaftsschule in Ertwägung ziehen. Allerdings sollte man zunächst einmal die neusten Zahlen des Schulentwicklungsplans abwarten und dann auf dieser seriösen Grundlage weitergehende Entscheidungen treffen, bevor man mit nebulösen und reißerischen Worten Unruhe in die Schullandschaft bringt.

Desweiteren sollte der Ausschussvorsitzende seine Wortwahl sorgfältiger und überlegter wählen. Woraus leitet er beispielsweise seine Behauptung „Wir werden uns von der Landesregierung nicht erpressen lassen,…“ ab, zumal er für diese angebliche „Erpressung“ keinerlei Begründung liefert.

Auch scheint er nicht zu wissen, dass er als Schulausschussvorsitzender nur dann in der „Wir-Form“ schreiben kann, wenn ihm der Ausschuss den ausdrücklichen Auftrag dazu erteilt hat. Diese aber liegt im vorliegenden Fall nicht vor. Wenn er in dem Presseartikel mehrmals von „wir“ spricht, dann sollte er klar benennen, dass er für die CDU spricht und sein Amt nicht für polemische unqualifizierte Anmerkungen missbrauchen.

Zum Schluss noch eine weitere Klarstellung: Es ist gut, wenn die Lehrer an einer möglichen Gemeinschaftsschule das gleiche Gehalt und die gleiche Wo-chenstundenzahl erhalten, bzw. leisten müssen, wie an einem Gymnasium oder an einer Gesamtschule. Dies wäre ein erster Schritt zu einer gerechten Lehrerbesoldung. Gleiche Bezahlung aller Lehrer an allen Schulformen ist längst überfällig, denn es gibt momentan keinerlei Grund dafür, dass Hauptschullehrer oder Grundschullehrer schlechter bezahlt und mehr arbeiten müssen als Gymnasiallehrer. Dieser Missstand gehört seit langem abgeschafft und hätte von der letzten CDU-Landesregierung schon längst behoben werden können.

02.11.2010

SPD wünscht ein Kompetenzzentrum für Willich

Die SPD-Schulausschuss-Mitglieder Dr. Rosemarie Theisen und Uli Winkler mit dem Schulleiter Herrn Plöger Die SPD-Schulausschuss-Mitglieder Dr. Rosemarie Theisen und Uli Winkler mit dem Schulleiter Herrn Plöger

Willich. Mit der Ratifizierung des "Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte der Menschen mit Behinderungen“ hat sich die Bundesrepublik Deutschland im Frühjahr 2009 als Vertragspartner unter anderem verpflichtet, „ein integratives Bildungssystem auf allen Ebenen" (§ 24 Bildung) zu gewährleisten.

Dies bedeutet unter anderem, dass den Eltern ein grundsätzliches Wahlrecht über den Förderort für ihr behindertes Kind eingeräumt wird und zwar in zumutbarer Nähe zu ihrem Wohnort.

Für die Stadt Willich hat dies zur Folge, dass Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf auch in einer allgemeinen Schule (Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gesamtschule, Gymnasium, Berufskolleg) unterrichtet werden können. Dies wird erfreulicherweise bereits heute an einigen Grundschulen und weiterführenden Schulen in unserer Stadt praktiziert.

Um aber die o.g. Forderung der UN konkret vor Ort umzusetzen, bedarf es weiterer großer Anstrengungen. Aus diesem Grund führten die SPD-Ratsmitglieder Rosi Theisen, Bernd-Dieter Röhrscheid und Uli Winkler ein Informationsgespräch mit der Schulleitung der Pestalozzi-Förderschule in Schiefbahn.

Herr Plöger sowie sein Stellvertreter Herr Schönfeld würden es begrüßen, wenn ihre Schule zu einem Kompetenzzentrum umgestaltet würde. Von dort aus würde die Verteilung förderbedürftiger Kinder und Jugendlicher auf die verschiedenen städtischen Schulen koordiniert. Aber auch Lehrer, die eine spezielle pädagogische Ausbildung für das Unterrichten dieser Kinder haben, können aus dem Kompetenzzentrum in die jeweiligen Schulen gehen und die dort tätigen Kollegen beraten und unterstützen. Die förderbedürftigen Schüler könnten aber auch jederzeit für einen kurzen oder möglicherweise auch längeren Aufenthalt, um beispielsweise besondere Defizite aufzuarbeiten, aus ihren Schulen herausgezogen und in dem Zentrum beschult werden. Darüberhinaus wird es nach der Erfahrung des Schulleiters auch immer Kinder geben, die nur in einer kleinen Schuleinheit unterrichtet werden können und für die ein „kleines überschaubares“ Kompetenzzentrum genau der richtige Lernort ist.

Uli Winkler, der schulpolitische Sprecher der SPD-Fraktion betonte, wie wichtig es ist, dass unsere Stadt alle Schulformen im Sekundarbereich anbietet. Dazu gehört zweifellos auch eine Schule oder zumindest eine Institution, die sich in ganz besonderem Maße um die Schwächsten unserer Gesellschaft kümmert und damit zu einem für sie bestmöglichen Schulabschluss führt. Dies war und ist einer der wichtigsten weichen Standortfaktoren, und trägt mit dazu bei, dass sich viele junge Familien, die die Stadt auch in den nächsten Jahren dringend braucht, in Willich niederlassen. Daher wird sich die SPD in allen Gremien dafür einsetzen, dass solch ein Kompetenztzentrum in unserer Stadt Willich angesiedelt wird. Hinzu kommt, dass solch ein Kompetenzzentrum, wie bisher schon die Pestalozzischule, auch die förderbedürftigen Kinder aus Tönisvorst beschult und betreut und damit sein Bestand auf Dauer gesichert sein wird.

02.11.2010

SPD informiert zum Thema "Dichtheitsprüfung"

Das Interesse der Bürger war groß. Das Interesse der Bürger war groß.

Willich. Bis Ende 2015 müssen Eigentümer ihre privaten Abwasserleitungen auf Dichtigkeit überprüft haben. Auf Einladung der Willicher SPD informierten zwei Verwaltungsmitarbeiter zu dem Thema. Das Interesse war groß.

Die von Marcus Mülders angeführte Willicher SPD hatte ihren "Scheinwerfer", so nennt sie ihre Veranstaltungsreihe zu aktuellen Themen, diesmal auf die privaten Schmutz- und Mischwasserkanäle gerichtet, die generell bis zum 31. Dezember 2015 von den Eigentümern auf ihre Dichtigkeit überprüft werden müssen. Rund 100 Eigentümer kamen in die Gaststätte Krücken.

Viele hatten Sorge, dass eine Überprüfung und vor allem Instandhaltung viel Geld kosten würde. Einige sprachen sogar von "Willkür", dass jetzt derartige Maßnahmen eingefordert würden.

Klaus Schilling und Klaus Reiche, die bei der Verwaltung für den Abwasserbetrieb zuständig sind, versuchten, dies zu entkräften, wiesen auf die gesetzlichen Bestimmungen des Landeswassergesetzes und der Landesbauordnung hin, die dies schon 1995 festgeschrieben hatte. "Bei uns fragt regelmäßig die Bezirksregierung nach, wie weit Willich mit den Überprüfungen ist", erzählte Klaus Schilling.

Einiges liegt im Argen

Die beiden Verwaltungsmitarbeiter erklärten, wie wichtig auch bei den Privaten intakte Abwasserleitungen seien. Bei Lecks oder Brüchen könne es leicht passieren, dass das Schmutzwasser das Grundwasser verunreinige oder es zu Verkrautungen und Rückstaus komme. Auch könnte durch die Lecks jede Menge Grundwasser in die Kanäle gespült werden und so für eine Überlastung des Netzes und für höhere Gebühren sorgen. Ein Indiz, dass einiges im Argen läge, sah Schilling auch in der Überprüfung von Hausanschlüssen unmittelbar nach den starken Regenfällen der vergangenen Wochen. So seien alleine in Anrath binnen kürzester Zeit mehr als 200 Falschanschlüsse festgestellt worden.

22.09.2010

Neubeginn der Jusos mit Christian Gosselk an der Spitze

Der neue Juso-Vorstand: (v.l.n.r.) Ute Hansen, Hendrik Pempelfort (Geschäftsführer), Kathrin Strauß, Marc Preuhs, Stephanie Schulze (stellv. Vorsitzende), Christian Gosselk (Vorsitzender), Lisa Krimgen, Christoph Joosten, Lukas Maassen (Kassierer) Der neue Juso-Vorstand: (v.l.n.r.) Ute Hansen, Hendrik Pempelfort (Geschäftsführer), Kathrin Strauß, Marc Preuhs, Stephanie Schulze (stellv. Vorsitzende), Christian Gosselk (Vorsitzender), Lisa Krimgen, Christoph Joosten, Lukas Maassen (Kassierer)

Willich. „Seit zwei Jahren fehlten uns die Jusos“, klagte Jürgen Hansen, Parteivorsitzender der Willicher SPD. Umso erfreuter ist er, dass sich zwölf junge Menschen fanden, die jetzt in der Gaststätte Krücken einen Neustart möglich machten.

Vorsitzender wurde Christian Gosselk, seine Vertreterin heißt Stephanie Schulze. Der Schiefbahner Ratsherr Martin Dorgarthen, Jürgen Hansen sowie Geschäftsführer Detlef Nicola begleiteten die konstituierende Sitzung als „Geburtshelfer“, später kam noch der Fraktionsvorsitzende Bernd-Dieter Röhrscheid dazu.

Mit großer Freude wurde der Besuch der ehemaligen Juso-Vorsitzenden Joschka Langenbrinck, Bastian Röhrscheid und René Bruns aufgenommen. Sie waren gekommen um die jungen Leute zu unterstützen.

Christian Gosselk (23) aus Schiefbahn, der nach einem Dualen Studium bei der Fa. Real bald als Vermögensberater arbeiten wird, setzte sich gegen seinen Kontrahenten Hendrik Pempelfort (16) aus Anrath mit 10 zu 2 Stimmen durch. Stephanie Schulze (18) aus Schiefbahn hat soeben ihr Studium für soziale Arbeit aufgenommen. Geschäftsführer wurde Hendrik Pempelfort. Kassierer Lukas Maassen aus Alt-Willich.

Stephanie Schulze nannte ein Thema, das die Jusos besetzen wollen: „Der Bauwahn in der Stadt muss ein wenig gezügelt werden.“ Es gebe zu viele Neubaugebiete, Willich drohe den ländlichen Charakter zu verlieren. Jürgen Hansen gab zu verstehen, dass zu diesem Punkt in der Partei unterschiedliche Auffassungen existierten. Sein Tipp: „Sammelt erst einmal Informationen – in der folgenden Diskussion treffen dann die Meinungen aufeinander.“

Bernd-Dieter Röhrscheid war glücklich darüber, dass sich junge Leute verstärkt in die SPD einbringen wollen. Die alte Juso-Truppe war vor allem durch Wohnortwechsel wegen Studiums auseinandergefallen.

Röhrscheids Versprechen: „So schnell wie möglich sollen Jusos stellvertretende Sachkundige Bürger in den Ausschüssen werden.“ Es sei dann möglich, dass einzelne Jusos bereits bei der nächsten Kommunalwahl Verantwortung übernähmen. Anfang Oktober wollen die Jusos über die politischen Ziele sprechen.

Geschäftsführer Detlef Nicola sicherte dem neuen Vorstand seine volle Unterstützung zu: „Alles was Ihr für Eure Arbeit und Aktionen braucht, bekommt ihr!“

20.09.2010

Anrather klagen über schlechte Straßen

Klaus-Olaf Platz Klaus-Olaf Platz

Anrath. Straßenschäden, eine Anliegerstraße und parkende Lkw waren die Hauptthemen, die von Anrather Bürgern bei der Wohnbereichsbegehung der SPD angesprochen wurden. Wahlkreisbetreuer Klaus Olaf Platz war am Krickerhof sowie den angrenzenden Straßen unterwegs. Mehrmals wiesen Anwohner dabei auf den miserablen Zustand der Fahrbahnen und Bürgersteige hin. Vielfach würden die Bürgersteige von Wildkräutern überwuchert und müssten dringend bearbeitet werden. Schlimmer aber sei der Zustand einiger Fahrbahnen, wie etwa der Straße Am Krickerhof. Dort werde der Asphalt von den Wurzeln so stark angehoben, dass es zu Wellen und gefährlichen Rissen komme.

An der Hochbendstraße beklagten mehrere Anwohner, dass diese Straße besonders von Pendlern in den Morgen- und Abendstunden als Abkürzung zur Umgehungsstraße in Richtung St. Tönis/Kempen missbraucht werde. Trotz Beschilderung, die deutlich anzeigt, dass dort nur Anlieger und Radler fahren dürfen, werde die Straße als vermeintliche Abkürzung genutzt. Schon mehrfach, so berichteten Bürger, sei es zu Beinaheunfällen mit Spaziergängern und Fahrradfahrern gekommen.

Ein weiterer Kritikpunkt sei das häufige Abstellen von Lkw auf öffentlichen Straßen. Zwar ist dies nicht grundsätzlich verboten, aber eigentlich sollten die genannten Fahrzeuge auf den Firmengeländen abgestellt werden. Sie parkten oft zu nahe an Kurven – etwa an der Hochbendstraße und Kleinkollenburgstraße – oder an Kreuzungen und behindern dadurch die Sichtmöglichkeiten der Autofahrer.

SPD-Ratsherr Uli Winkler wird die Klagen der Anwohner an den Bürgermeister weiterleiten und insbesondere bezüglich der Straßenschäden um schnelle Hilfe bitten. Die Hochbendstraße soll auf die Breite eines Landwirtschaftsweges zurückgebaut werden.

16.09.2010

Willicher Jusos konstituieren sich neu

Willich. Auch bei den Willicher Sozialdemokraten ist ein erfreulicher Zuwachs von jungen Mitgliedern zu verzeichnen. Der richtige Zeitpunkt also, dass sich die Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialisten – Juso-AG – wieder neu gründet. Aus diesem Anlass lädt die SPD zu einer konstituierenden Juso-Mitgliederversammlung ein. Diese findet statt am Montag, den 20. September 2010, um 19.30 Uhr in der Gaststätte „Krücken“, Peterstr. 56, in Alt-Willich. Neben der Wahl eines Vorstandes steht auch ein erstes Thema auf der Tagesordnung: „Die Aufforstung der Willicher Lehmplatte“. Die SPD lädt zu dieser Versammlung auch alle interessierten jungen Leute ein. SPD-Geschäftsführer Detlef Nicola, der die Veranstaltung organisiert, weist darauf hin, dass jeder, der Interesse an einer Mitarbeit in der Juso-AG hat, noch am Abend in die SPD eintreten und schon bei den Wahlen und bei Anträgen mitentscheiden könne: „Der Parteivorstand, der bei Neuaufnahmen zustimmen muss, ist an diesem Abend anwesend und wird neue Mitglieder sofort bestätigen.“

13.09.2010

Cityfest 2010: Ein Lebkuchen - Herz für Kinder

Marcus Mülders mit den Gewinnern des Malwettbewerbes Marcus Mülders mit den Gewinnern des Malwettbewerbes

Willich. Trotz des strömenden Regens war die Lebkuchen – Herz für Kinder Aktion der SPD Alt Willich ein voller Erfolg.

Bereits um kurz vor 10 Uhr am Sonntagmorgen standen die ersten Kinder am Stand der SPD um ihr Lebkuchenherz zu gestalten. Für Herzenrohlinge, Zuckerguß und Dekoration hatte die SPD ausreichend gesorgt. Das nasse Wetter lies zunächst nichts Gutes hoffen. Dennoch tat dies den Kreativen und der Stimmung keinen Abbruch. Gegen Mittag hatten die ersten 80 Kuchenherzen bereits ihren Besitzer gewechselt. Wenn mal eine helfende Hand benötigt wurde standen den Kindern Willicher SPD Politiker oder auch mal Papa oder Mama zur Seite, einen bestimmten Schriftzug zu schreiben.

Schließlich hieß es Siegereherung. Die SPD hatte die Gewinner des großen Malwettbewerbs „Meine Sommerferien 2010“ zur Prämierung an ihren Stand beim Cityfest geladen. Marcus G. Mülders, der Vorsitzende der SPD in Alt Willich nahm die Gratulationen persönlich vor. In der Gruppe bis 10 Jahre gewannen Michelle Rankers, Philipp Böhmer und Anna Wasseige. In der zweiten Kategorie, ab 11 Jahre, taten sich Nina Bones, die übrigens in diesem Jahr Kinderkarnevalsprinzessin in Tönisvorst war, sowie Tamara Hurtmann und Nadja Leiter besonders hervor. Als Prämie und Ansporn zugleich erhielten alle kleinen und etwas größeren Künstler ansprechende Malutensilien um auch weiterhin ähnlich tolle Bilder zu fertigen.

Günter Cranen als "Zuckerbäcker" Günter Cranen als "Zuckerbäcker"

Inzwischen hatten sich bereits wieder etliche Kinder am Stand der SPD eingefunden die nun auch endlich ihr Wunschmotiv „mit Zucker zu Lebkuchen“ bringen wollten. Dabei schien es keine Rolle zu spielen, dass es Bindfäden regnete. „Ich glaube wir haben mit unserer Aktion das Interesse bei den Kindern vollends geweckt. Dabei waren auch etliche Jugendliche unter den Zuckerkünstlern, wer hätte das im Vorhinein vermutet.“ Resümiert Marcus G. Mülders, am Abend, die stattliche Zahl von fast 200 ausgegebenen Lebkuchenfiguren.“Da soll noch einer sagen unsere Kinder und Jugendlichen hätten keinen Sinn mehr kreativ zu sein und würden nur vor dem Computer hocken.“ So endete dann auch der Aktionstag der SPD Alt Willich, auf Grund des starken Zuspruchs, erst kurz nach halb sieben abends, als viele Stände bereits ihre Tische geräumt hatten.

12.09.2010

Willich: Bänke werden seniorengerecht

Uli Winkler Uli Winkler

Willich. Die Sitzbänke in Willich sollen seniorengerechter werden. Einem entsprechenden Antrag der SPD (Antragsteller: Uli Winkler) folgte der Planungsausschuss jetzt einstimmig. Kriterien für die geeigneten Bänke sind dabei eine hohe und relativ steil stehende Rückenlehne und Armlehnen, die beim Aufstehen guten Halt bieten. Dazu ist die Sitzfläche höher. Hans-Joachim Donath (FDP) bat darum, dass die Verwaltung prüfen solle, ob es geeignete Bänke aus umweltfreundlichem Bambus gebe.

Die Bänke sollen ausgetauscht werden, wenn die jetzt stehenden Bänke ausgemustert werden. Ergänzend nahmen die Politiker einen Antrag Hagen Beckers (Grüne) auf: Alle Bänke im Stadtgebiet werden deutlich nummeriert und in einem Lageplan erfasst. Dieser wird zum Beispiel bei Rettungsdiensten hinterlegt, damit die örtliche Zuordnung eines Notrufs leichter wird und die Einsatzkräfte schneller vor Ort sind.

10.09.2010

Nach den Überschwemmungen: SPD fordert Prüfung der Kanäle

Detlef Nicola Detlef Nicola

Willich. Auf Initiative von SPD-Fraktionsgeschäftsführer Detlef Nicola und Ratsmitglied Uli Winkler hat die Willicher SPD-Fraktion die Überprüfung aller Regenrückhaltebecken im Stadtgebiet beantragt, mit dem Ziel der Vergrößerung dort, wo sie zu gering dimensioniert sind, z.B. in Schiefbahn und Anrath (Klörather Steg). Desweiteren sollen alle Kanäle der Stadt und vor allem vom Wasser- und Bodenverband sowie die Pumpstationen dahingehend überprüft werden, ob sie künftige größere Mengen fassen und Rückstaue vermieden werden können. Außerdem soll die Prioritätenliste für die Kanalnetzsanierung dahingehend überprüft werden, dass schwach dimensionierte Kanäle bevorzugt saniert werden.

Uli Winkler Uli Winkler

Die starken Regenfälle der letzten Wochen hätten besonders in Anrath und Schiefbahn gezeigt, dass die Regenrückhaltebecken und die Größe der Kanäle nicht für derartige Unwetter ausgelegt sind und so unter anderem den Flöthbach zum Schaden der Landwirte über die Ufer treten lassen bzw. zahlreiche Keller überflutet haben. Detlef Nicola: „Bisher galten solche Unwetter als Ausnahmen. Inzwischen bestätigen aber die Meteorologen, dass bedingt durch den Klimawandel die Unwetter künftig sowohl in der Zahl als auch in der Regenmenge zunehmen werden. Die Stadt Willich und auch der Wasser- und Bodenverband müssen hier ihrer Fürsorgepflicht gegenüber den Anwohnern und Landwirten gerecht werden und entsprechend vorsorgen.“ Nicola kritisiert in diesem Zusammenhang auch Bürgermeister Heyes: „Sich nach diesen Ereignissen hinzustellen und zu sagen „da können wir nichts machen“ das reicht nicht!“

Das sieht Uli Winkler genauso: „Nach den letzten Überschwemmungen in Anrath wurde seitens der Verwaltung betont, dass die Kanäle und Regenrückhaltebecken sowie die Pumpanlagen am Pimpertzweg ausreichend dimensioniert seien. Dies mag zwar für normale Regenzeiten durchaus zutreffen, doch helfen diese Aussagen den betroffenen Anwohnern keineswegs bei den immer stärker werdenden Regenfällen.“

Zusätzlich fordert die SPD einen Bericht darüber, was die Stadt Willich und der Wasser- und Bodenverband in den letzten drei Jahren konkret unternommen haben, um Schäden durch Wasser für die Bevölkerung und die Landwirte zu vermeiden.

03.09.2010

SPD betroffen über plötzlichen Tod von Ralf-Hasso Sagner

Ralf-Hasso Sagner Ralf-Hasso Sagner

Willich. Auch in der Willicher SPD herrscht große Betroffenheit über den plötzlichen Tod von CDU-Ratsmitglied Ralf-Hasso Sagner. Sagner sei immer ein verlässlicher Gesprächspartner gewesen, dem stets das Wohl der Stadt Willich am Herzen lag, heißt es in einer Presseerklärung der SPD. SPD-Geschäftsführer Detlef Nicola würdigte die hervorragende Zusammenarbeit mit Sagner auch über die Parteigrenzen hinweg: "Er war zwar ein Christdemokrat vom Scheitel bis zur Sohle, aber trotzdem konnte man immer mit ihm reden um Kompromisse zu finden. Und bei Absprachen war auf ihn immer Verlass. Die Stadt Willich hat ihm viel zu verdanken. Die SPD verliert einen gradlinigen und fairen Ratskollegen und viele von uns auch einen Freund."

09.08.2010

SPD forciert das Thema "Ortskernsanierung Anrath"

Jürgen Hansen Jürgen Hansen

Willich. Endlich geht es auch mit diesem Thema weiter: Die Ortskernsanierung Anrath wird laut SPD-Vorstandsbeschluss nach den Sommerferien intensiv in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt.

Insbesondere vor dem Hintergrund der örtlichen Fakten durch Wohnbebauung und den verkehrlichen Gegebenheiten, wird sowohl mit den Anwohnern, dem Gastronomiegewerbe und Einzelhandel als auch den Nutzern nach größtmöglicher Akzeptanz einer Ortskernsanierung gesucht werden.

Durch die schwierigen aber unabänderlichen Bedingung des Ortskernes Anrath will die SPD die Gestaltungsoption auf breiter Basis gegeneinander abgewägt und dann politisch entschieden wissen.

Mit einer Entscheidung muss Anrath nach der Umsetzung dann lange leben müssen.

Der SPD Stadtbezirk Anrath wird gemeinsam mit dem OV Willich mit entsprechenden Bürger- und Mitgliederversammlungen bis zur Planungsausschusssitzung Ende Oktober 2010 den Meinungsfindungsprozess abschließen. Meinungen und Anregungen sind jederzeit über die SPD Homepage "Kontakte" möglich. Ein Diskussionsforum "Ortskernsanierung Anrath" wird hier in Kürze eingerichtet.

08.07.2010

SPD-Fahrradtour bei strahlendem Wetter

Marcus Mülders Marcus Mülders

Willich. Am Sonntag den 27.6.2010 startete die SPD Alt Willich zu ihrer diesjährigen Fahrradradtour. Mitglieder und interessierte Bürger waren eingeladen ihre Stadt einmal aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. So folgten bei hochsommerlichen Temperaturen rund 20 Pedalritter dem Angebot gemeinsam durch die Willicher Stadtteile zu radeln. Zunächst führte der Weg nach Schiefbahn, anschließend am Schloss Neersen vorbei nach Anrath. Im Zweiten Streckenabschnitt durchfuhr man den Forstwald und gelangte nach etwa 2 Stunden an das Ziel der Tour, den Maltheser Stützpunkt auf den Fellerhöfen. Dort warteten auf die durstigen und hungrigen Radler bereits gekühlte Erfrischungen und extra große Würstchen vom Grill. Eine echt gelungene Fahrradtour fand so recht bald ihren Ausklang. Denn nicht wenige der Radbegeisterten wollten natürlich auch das WM Achtelfinale Deutschland : England nicht verpassen, welches ja die deutsche Mannschaft bekanntlich mit einem fulminanten Ergebnis sich endschied . An dieser Stelle wünschen wir den Willicher Bürgerinnen und Bürgern bereits heute angenehme und erlebnisreiche Sommerferien.

28.06.2010

Stabwechsel bei der SPD Alt-Willich

Marcus Mülders Marcus Mülders

Alt-Willich. In den letzten 5 Jahren führte Erika Klopmeier die SPD in Alt-Willich. Nun möchte sie aus familiären Gründen diese Funktion nicht weiter ausüben und den Stab an ihren jüngeren Kollegen weitergeben.

Auf ihren persönlichen Wunsch hin hat deshalb die Mitgliederversammlung am 7.Juni 2010 den bisherigen Stellvertreter Marcus Mülders zum neuen Vorsitzenden gewählt. Erika Klopmeier wird bis zur Neuwahl des Gesamtvorstands als seine Stellvertreterin mitarbeiten.

Marcus Mülders dankte Erika Klopmeier für ihren langjährigen Einsatz als Vorsitzende der SPD Alt-Willich.

08.06.2010

Rücksichtslose Bürger entsorgen ihren Müll am Bahnhof

Uli Winkler "begutachtet" den Müll am Anrather Bahnhof Uli Winkler "begutachtet" den Müll am Anrather Bahnhof

Anrath. Der nördliche Teil des Anrather Bahnhofs ist für Fahrradfahrer und Spaziergänger sowie mit der Bahn Reisende das „Eingangstor" zum Stadtteil Anrath. Hier erhalten Auswärtige einen ersten Eindruck von unserem „Jahrtausenddorf" und der ist – wie oft behauptet wird – äußerst entscheidend. Umso bedauerlicher empfimndet es Uli Winkler, dass dort in letzter Zeit immer mehr Müll abgelagert wird. Es begann vor ca. vier Wochen mit einigen unbrauchbaren Möbelstücken, zu denen sich im Laufe der Zeit Farbeimer, Reste einer Wohnungs- oder Hausrenovierung, Abfalleimer usw. hinzugesellt haben.

Uli Winkler hat sich bereits mit der Bitte an die Stadtverwaltung gewandt, diesen Müll durch städtische Mitarbeiter entfernen zu lassen. Als Antwort erhielt er die Auskunft, dass dieses Grundstück nicht im städtischen Besitz ist und deshalb vom Eigentümer in Ordnung gehalten werden muss. Die Stadt Willich wird sich mit ihm in Verbindung setzen. Inzwischen wachsen die wilden Müllhaufen weiter.
Da das Gelände nicht eingezäunt ist, werden einige unserer rücksichtslosen asozialen Mitbürger vermutlich weiterhin die Gelegenheit nutzen, dort ihren Müll abzulagern, denn bekanntlich zieht Müll immer neuen Müll an. Uli Winkler meint, dass dieser Missstand sofort beseitigt werden muss und die Stadt unbürokratisch einspringen sollte, bzw. den Dreck wegräumen sollte. Was nutzen die schönsten Feiern in diesem Jahr, wenn die Besucher von Anrath als ersten und möglicherweise prägenden Eindruck den Anblick von Müllkippen erhalten?
12.05.2010

Landtagswahl: Absturz der Willicher CDU

Willich. In Willich bleibt es beim großen Abstand zwischen beiden Parteien. Doch auch hier muss die CDU ein Minus von fast zehn Prozent bei den Zweitstimmen im Vergleich zu 2005 verdauen, was einen regelrechten Absturz bedeutet. Sie kam auf 41,97 Prozent. Leichtes Aufatmen dagegen bei der SPD. Sie kam auf 26,52. Das bedeutet für die Sozialdemokraten zwar nochmals leichte Verluste – aber im Vergleich zur Kommunalwahl 2009 immerhin einen Gewinn von fast 8 Prozent. SPD-Geschäftsführer Detlef Nicola zeigte sich erfreut über das Ergebnis: "Wir freuen uns, dass sich langsam wieder Normalität bei den Wahlergebnissen einstellt. Die letzten Wahlen waren immer Abstrafungen für die Bundespolitik und stellten nicht den wahren Stellenwert der SPD hier in Willich dar. Jetzt sind wir wieder auf dem richtigen Weg. So kann es bis zur nächsten Kommunalwahl weitergehen!"

10.05.2010

Willicher Jusos beim Bildungsstreik in Düsseldorf

Düsseldorf. Diesen Mittwoch war es wieder so weit: Jugendliche aus ganz Deutschland trafen sich in Düsseldorf um für ein und die selben Ziele zu kämpfen! Natürlich waren auch die Jungsozialisten (Jusos) aus der Willicher SPD dabei! Wir setzten uns zusammen mit unzähligen anderen politischen Gruppen, Studenten/innen sowie Schüler/innen und Eltern dafür ein, dass die Bundes- und Landesregierung das katastrophale Bildungssystem in Deutschland verändert! Besonders wichtig dabei: Abschaffung der Studiengebühren; Einführung von Gemeinschaftsschulen; Abschaffung von G8 und vielen anderen Bildungspolitischen Themen! „Bildung für alle – und zwar um sonst" – dies war einer der vielen Sprüche, die an diesem Tag aus dem Munde vieler verärgerter Jugendlichen und Erwachsenen zu hören waren!
Es war eine sehr friedliche Demonstration, trotzdem hatte man mit massenhaft Polizei vorgebeugt.
05.05.2010

Willicher SPD empört über Bürgermeister Heyes

Willich. Die Personalentscheidung um den freien Posten eines Beigeordneten in Willich scheint entschieden, ohne dass der Rat der Stadt Willich darüber befunden hätte.
Die Willicher SPD reagiert mit empörtem Unverständnis auf den von der CDU Mehrheitsfraktion im Rat offensichtlich mitgetragenen Bürgermeisterentscheid.
Die massive Kritik der SPD richtet sich nicht gegen die auserkorene Kandidatin, die auch in Reihen der SPD Ratsfraktion als Juristin angesehen ist, sondern vielmehr gegen die auseinandersetzungsscheuende Personalausrichtung des Bürgermeisters. Statt Meinungsvielfalt im Verwaltungsvorstand bevorzugt Bürgermeister Heyes auf seine Person ausgerichtetes Personal. Dadurch bleibt eine wichtige Komponente lebendiger und chancenorientierter Verwaltungsarbeit ungenutzt.
Diese Entwicklung ist leider seit Jahren beobachtbar.
Frau Schwertfeger ist hier sicherlich fremd gesteuert, da sie bei der Erstausschreibung der Beigeordnetenstelle weder im Gespräch war noch sich selbst als Bewerberin ins Gespräch gebracht hatte. Auch sie konnte nicht ahnen, dass der Rat in eine Zweitausschreibung gehen würde. Die SPD-Willich geht davon aus, dass Frau Schwertfeger „gelockt" wurde und selbstverständlich den lukrativen Karrieresprung nachvollziehbar wahrnimmt.
Unter den Bedingungen der Erst-Ausschreibung hätte sie als Volljuristin deutlicher den Kriterien entsprochen als den modifizierten Anforderungen der Zweitausschreibung
Die SPD hält an den von alle Fraktionen gesetzten Anforderungen gerade im Bereich „Familie, Schule, Kindergärten" als den zukünftigen Schwerpunktthemen fest und fordert hier die Formulierungen der Zweitausschreibung ein. Der Verwaltungsvorstand braucht überdies dringend neue Ideen für eine zukunftsorientierte Ausrichtung der Stadt Willich unter schwierigen finanziellen Vorraussetzungen.
Personalentscheidungen nach Gutsherrenart bringen dieser Stadt keinen Segen sondern kaschieren lediglich mangelhaftes Personal- und Krisenmanagement.
Die einzig verbliebene Kandidatin kann daher, bei aller Wertschätzung, unter den vom Bürgermeister geschaffenen Bedingungen von der SPD nicht einvernehmlich mitgetragen werden.

Wie anders ist zu erklären, dass Bürgermeister Heyes den Favoriten der SPD, der Grünen und der FDP offensichtlich „umberaten" hat und dieser aus verständlichem Selbstschutz seine Bewerbung zurückgezogen hat. Es steht dem Bürgermeister nicht zu, einem Kandidaten zu suggerieren, er habe keine Aussicht auf eine Mehrheit im Rat – das entscheidet einzig der Rat und nicht der Bürgermeister.
Die SPD Willich sieht hier einen möglichen Verfahrensfehler und eine unzulässige Kompetenzüberschreitung des Bürgermeisters Josef Heyes und fordert ihn vorsorglich auf, eine unabhängige Prüfung außerhalb seines Einflussbereiches zu initiieren.
Die Rechtmäßigkeit der Beigeordneten Wahl darf schon wegen ihrer Tragweite nicht in Frage gestellt werden können.
28.04.2010

Brezel für die Willicher Tafel

Willich. An ihrem Stand beim Willicher Bürgerfest „Fit in den Frühling" verkaufte die SPD Alt Willich frisch gebackene Laugenbrezeln zugunsten der Willicher Tafel. Den Erlös von 200 € überreichten Renate Griese-Amon, Erika Klopmeier und Marcus Mülders bei einem persönlichen Besuch in den Geschäftsräumen der Willicher Tafel. Sie bedankten sich bei den Helfern für das ehrenamtliche Engagement und hatten ihnen persönlich ein paar „knusprige" Grüße in Form von selbstgebackenen Brezeln mitgebracht. Die Vorsitzende der Tafel, Christa Disselkamp und die anwesenden Mitarbeiterinnen freuten sich über die Spende und ließen sich das Laugengebäck schmecken.
16.04.2010

Im Anrather Ortskern muss etwas geschehen

Uli Winkler Uli Winkler

Anrath. Nach mehreren Gesprächen mit Verantwortlichen des Anrather Seniorenhauses St. Josef sowie einigen Bewohnern wird die Anrather SPD beantragen, dass auf den angrenzenden Spazierwegen seniorengerechte Sitzbänke aufgestellt werden. Dieser Vorschlag soll in dem Maße umgesetzt werden wie alte Bänke ausgemustert werden. Mehrere ältere Bürger beklagten, dass sie große Mühe haben, wenn sie sich bei ihren Spaziergängen auf einer der Bänke niederlassen und dann wieder aufstehen wollen. Schön wäre es, wenn die Sitzfläche der Bänke höher wäre und wenn es seitlich einen Bügel gäbe, an dem man sich festhalten kann und so das Aufstehen insgesamt erleichtert würde.

Desweiteren berichtete Jürgen Hansen (Ratsmitglied) aus dem Planungsausschuss. Scheinbar kommt jetzt ein wenig Bewegung in die Bemühungen um eine Attraktivitätssteigerung des Umfeldes der kath. Kirche in Anrath. Schon mehrfach hat die SPD durch Verleihung einer „Silbernen Zwiebel" und entsprechende Presseberichte auf den katastrophalen Zustand des ehemaligen „Bürgerkrugs" und des Geländes hiner der ehemaligen Disco hingewiesen. „Leider scheinen die Besitzer dieser Immobilien den Leitspruch „Eigentum verpflichtet" nicht zu kennen. Ansonsten hätten sie, wenn sie echte und überzeugte Anrather wären, dafür gesorgt, dass speziell im 1000jährigen Jubiläumsjahr diese Schandflecken verschwunden wären, zumindest aber in einen erträglichen Zustand versetzt worden wären", so Uli Winkler, der neue Vorsitzende der Anrather SPD. Denkbar ist natürlich auch, dass es wie so oft um das leidige Thema Geld geht und potentielle Käufer und Verkäufer nicht zu einem Mittelweg finden.
Gerade diese beiden Grundstücke - leider sind die Gebäude so verwahrlost, dass man sie kaum erhalten kann - böten beispielsweise eine ideale Möglichkeit, mitten im Ortskern seniorengerechte Wohnungen, evtl. sogar mit Einzelhandelsgeschäften, zu errichten.
Da sich anscheinend kein privater Investor, bzw. Käufer findet, wird die Anrather SPD über ihre Mitglieder im Planungsausschuss anregen, dass die Stadt Willich prüft, ob sie die Grundstücke zu einem angemessenen Preis erwerben und weiter verwerten kann.
Natürlich spielt auch hierbei der Kaufpreis eine entscheidende Rolle, denn schließlich verwaltet die Stadt das Geld ihrer Bürger und kann deshalb auch keine Mondpreise zahlen. Aber vielleicht kommen ja die jetzigen Eigentümer zu der Einsicht, dass ein Spatz in der Hand immer noch besser als eine Taube auf dem Dach ist und vielleicht erinnern sie sich daran, dass sie auch eine Verpflichtung gegenüber der Gemeinschaft haben.
15.03.2010

Anrather SPD wählt neuen Vorstand

Der neue Anrather Vorstand (v.l.n.r.): Carsten Stuwe, Hedwig Segler, Hendrik Pempelfort, Uli Winkler, Klaus-Dieter Will, Ralf Oerschkes, Klaus Olaf Platz, Uli Kaufmann Der neue Anrather Vorstand (v.l.n.r.): Carsten Stuwe, Hedwig Segler, Hendrik Pempelfort, Uli Winkler, Klaus-Dieter Will, Ralf Oerschkes, Klaus Olaf Platz, Uli Kaufmann

Anrath. Bedingt durch den Rücktritt des bisherigen Vorsitzenden Alexander Oerschkes wählte die Mitgliederversammlung der Anrather SPD einen neuen Vorsitzenden sowie weitere Sozialdemokraten in den Vorstand.
Neuer Vorsitzender ist Uli Winkler.
Die bisherigen Vorstandsmitglieder - Thomas Biener (Kassierer), Klaus-Dieter Will, Hedwig Segler, Klaus Olaf Platz, Carsten Stuwe (Beisitzer) üben ihre Ämter auch weiterhin aus. Als zusätzliche Beisitzer wurden neu gewählt: Lisa Krimgen, Ralf Oerschkes, Hendrik Pempelfort und Uli Kaufmann.
14.03.2010

Monika Ruff-Händelkes besucht Anrath

Uli Winkler und Monika Ruff-Händelkes Uli Winkler und Monika Ruff-Händelkes

Anrath. Am 01. April besuchte die SPD-Landtagsabgeordnete Monika Ruff-Händelkes im Rahmen ihrer Wahlkreisarbeit Anrath. Auf dem Wochenmarkt wurde sie von vielen Bürgern auf die verschiedensten „politischen Baustellen" angesprochen. Einige junge Mütter, deren Kinder demnächst eingeschult werden, zeigten sich besorgt über den zukünftigen schulischen Werdegang ihrer Zöglinge. Sie waren verunsichert, weil sie nicht wussten, ob ihr Kind nach vier Grundschuljahren die Schule wechseln muss, ob es beim dreigliederigen System bleibt (Hauptschule, Realschule, Gymnasium), ob das Turboabitur wieder abgeschafft wird, ob es nur noch Ganztagsschulen gibt, und, und, und. Darauf konnte M. Ruff-Händelkes eine klare Antwort geben. „Die SPD wird die Schullandschaft auf jeden Fall verändern. Es ist nicht einzusehen, dass alle Kinder zur Zeit vier Jahre gemeinsam eine Gesamtschule (sprich: Grundschule) besuchen und dann aufgrund undurchsichtiger Kriterien (Zeugnisnoten, soziale Herkunft, usw.) auf die verschiedensten Schulformen verteilt werden. Die SPD will, dass die Kinder länger gemeinsam lernen, frühestens nach der 6. Klasse soll differenziert werden." Uli Winkler, der kommissarische Vorsitzende der Anrather SPD ging noch einen Schritt weiter: "Die sinnvollste Lösung ist die Gesamtschulevon der ersten bis zur zehnten Klasse. Sie bietet alle Abschlüsse und zwingt die Jugendlichen nicht wie beim jetzigen Schulsystem, bei Schwächephasen die Schule zu verlassen. Außerdem wird sie im Ganztagsbetrieb geführt, was gerade Eltern Planungssicherheit bei der Gestaltung ihres Arbeitslebens gibt."

Aber auch ganz konkrete auf Anrath bezogene Fragen wurden diskutiert. So beklagten Mütter von Kleinkindern, dass sie keine Betreuungsplätze für ihre zweijährigen Kinder in Anrath finden. Die Kindergärten hätten sie schon mehrfach abgewiesen. Dazu wird die Kreistagsabgeordnete Hedwig Segler eine Anfrage an den Bürgermeister richten. „Gerade unsere Stadt, die auf ihre Kinderfreundlichkeit besonders stolz war und ist, muss auf dem Gebiet der U-3-Betreuung eine Vorreiterrolle spielen,und nicht, wie oft im Bundesland NRW üblich, hinterherhinken", so Frau Segler.
02.04.2010

"Fit in den Frühling" SPD Willich informiert

Monika Ruff-Händelkes MdL in Alt-Willich Monika Ruff-Händelkes MdL in Alt-Willich

Alt-Willich. Alles andere als gutes Wetter hatte sich angekündigt, beim diesjährigen „Fit in den Frühling" des Willicher Werberings am 27.und 28. März 2010. Dennoch kamen die Willicher mit einem frischen frühlingshaften blauen Auge davon. Neben den Marktschreiern, allerlei kreativen Verkaufsständen, verschiedenen kulinarischen Anbietern, Kinderfahrgeschäften trug auch die Aktionsbühne auf dem Kaiserplatz zum bunten Treiben bei.

Am Sonntag baute auch die SPD Alt Willich, fast schon traditionell, ihren Stand auf dem Bürgerfest auf. Wenn auch der Pavillon und die Informationsschriften eher im Hinblick auf die anstehende Landtagswahl am 9.Mai 2010 ausgerichtet waren, so wollte man in keinster Weise vergessen auch etwas Nützliches für die Bürgerinnen und Bürger direkt in Willich zu tun.

Frisch gebackene Brezeln und Unterschriftenaktion gegen die Kopfpauschale

Bereits morgens um 10.00 Uhr wurden zu Gunsten der Willicher Tafel e.V. frisch gebackene, warme Laugenbrezeln verkauft. Am Mittag besuchte die gerade wiedergewählte Vorsitzende der Tafel in Willich, Christa Disselkamp, den SPD Stand und war recht angetan von der Aktion.

Zahlreiche Bürger unterstützen die Unterschriftensammlung der SPD „ NEIN zur Kopfpauschale" und äußerte dabei ihren Unmut bei dem Vorhaben der schwarz-gelben Koalition, schrittweise für gleiche und damit einkommensunabhängige Krankenkassenbeiträge sorgen zu wollen. Dass diese Regelung kleine Einkommen stärker als größere belastet und eine Abkehr vom beitragsorientierten Solidarsystem bedeutet können die meisten Menschen nicht akzeptieren.

Rede und Antwort stand den Willicherinnen und Willichern auch die Landtagskandidatin der SPD Monika Ruff-Händelkes. Sie hatte ein offenes Ohr für viele Fragen und Anregungen der Besucher. Die SPD Landtagsabgeordnete, die die Bürger bereits seit 2005 im Landtag in Düsseldorf vertritt, hatte als Geschenk kleine rote Taschen mit Rezeptbüchern mitgebracht. Diese fanden neben roten Ostereiern und den frisch gebackenen Brezeln, bei den kleinen und großen Willichern guten Absatz.

Nach einem kurzen Schauern am späten Nachmittag konnte man recht zufrieden sein, mit dem Interesse der Bürger an den sie bewegenden Themen, für die die SPD ihnen ihre Ideen präsentierte, resümierte der stellvertretende Willicher SPD Vorsitzende Marcus Mülders, die gelungene Veranstaltung.
29.04.2010

Theisen neue stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Dr. Rosemarie Theisen Dr. Rosemarie Theisen

Willich. Dr. Rosemarie Theisen (50) aus Alt-Willich, engagierte Ratsfrau der Willicher SPD besonders in Umweltfragen, ist neue stellvertretende Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion und tritt damit die Nachfolge von Alexander Oerschkes an, der im Februar aus beruflichen Gründen sein Amt niedergelegt hatte. Die Fraktion wählte Theisen einstimmig. Erste Gratulanten waren Vorsitzender Bernd-Dieter Röhrscheid und Geschäftsführer Detlef Nicola, die sich freuen, dass der Fraktionsvorstand nun wieder komplett ist. Rosemarie Theisen übernimmt auch den Sitz von Oerschkes im Haupt- und Finanzausschuss sowie im Verbandsausschuss des Wasser- und Bodenverbandes der Mittleren Niers.
22.03.2010

Kreis Viersen. Vor einigen Tagen besuchte der Vizekanzler a.D. und ehemalige SPD-Parteivorsitzende Franz Müntefering den SPD-Kreisparteitag in Oedt. Dabei fand sich die Gelegenheit für ein kurzes Gespräch mit dem Anrather Hendrik Pempelforth (rechts auf dem Foto, links der SPD-Kreisvorsitzende Udo Schiefner). Dieser junge Mann ist Anfang des Jahres in die Partei eingetreten. Er will sich insbesondere für die Interessen der Jugendlichen in seinem Stadtteil einsetzen. Franz Müntefering fühlte sich durch das Gespräch mit Hendrik darin bestärkt, dass die SPD in unserem Bundesland wieder starken Aufwind erhält. „Mit solch politisch aktiven Leuten brauchen wir uns vor den anderen Parteien nicht zu verstecken", so Franz Müntefering.
20.03.2010

SPD stärkt Schulen und Handel

Jürgen Hansen Jürgen Hansen

Willich. Aus dem Gegenwind, der den Sozialdemokraten auch in Willich zuletzt deutlich ins Gesicht blies, ist Rückenwind geworden. Diesen Eindruck hatte man bei der Jahreshauptversammlung der SPD der Stadt Willich. "Zum ersten Mal steht den schwarz-gelben Schwestern in Düsseldorf der Angstschweiß auf der Stirn", freute sich die Landtagsabgeordnete und erneute Landtagskandidatin Monika Ruff-Händelkes.
Dem Ortsverein gehören nach manchen Einbußen wieder 262 Mitglieder an - darunter einige junge Leute wie Stephanie Schulze (17), Hendrik Pempelfort, Ute Hansen und Lisa Krimgen (alle 16). Noch in diesem Monat soll eine Ortsgruppe der Jusos gegründet werden. "Wir haben wieder Fahrt aufgenommen, sind gut aufgestellt und gehen die künftigen Aufgaben schwungvoll und zielsicher an", zog Willichs SPD-Vorsitzender Jürgen Hansen ein erstes Fazit des neuen Vorstandes, der seit etwa 100 Tagen im Amt ist.
Neben dem Landtagswahlkampf werde die Attraktivitätssteigerung des Einzelhandels in Willich ein wichtiges Arbeitsfeld sein. Erste Gespräche mit den Werbegemeinschaften seien erfolgt. "Wir wollen in weiteren Gesprächen Maßnahmen erreichen, die die Kaufkraft in unserer Stadt stärken", sagte Hansen. Des weiteren werde sich die Partei für eine Stärkung aller Schulen einsetzen, das "Bündnis für Familie" wieder aufleben lassen und soziale Verbesserungen für Familien voran bringen.
Aus Berlin war der Direktor des Deutschen Mieterbundes und frühere Bürgermeister Willichs, Lukas Siebenkotten, zu seinen Parteifreunden angereist. Schon lange vor den Äußerungen von Außenminister Guido Westerwelle hatte man vereinbart, dass Siebenkotten vor den Genossen über Hartz IV sprechen sollte. Mit Leidenschaft tat dies der Anrather etwa 40 Minuten lang. "Statt einer Regelsatz- sollte man lieber eine Bildungsdebatte führen"; machte Siebenkotten darauf aufmerksam, dass rund 1,2 Millionen Kinder und Jugendliche unter den Hartz IV-Empfängern seien. Und gerade die jungen Menschen hätte eine bessere Förderung auch ihrer individuellen Bedürfnisse verdient: "Dies können zum Beispiel Zuschüsse zu Klassenfahrten oder die Förderung von speziellen Musikkursen sein."
(Quelle: Rheinische Post)
12.03.2010

Von Mensch zu Mensch - Die Willicher Tafel

Marcus Mülders bei der Willicher Tafel Marcus Mülders bei der Willicher Tafel

Willich. Wenn in diesen Tagen oft die Rede ist von der Arbeit die sich wieder lohnen soll und davon, dass viele unser soziales Netz auszunutzen scheinen, sollten wir die wirklich Bedürftigen nicht aus den Augen verlieren. Wir sollten zurückkehren zu einer sachlichen Diskussion, wie in unserer heutigen Gesellschaft, Dinge zu ermöglichen sind, die den Menschen direkt zu Gute kommen. Dieser festen Überzeugung ist der stellvertretende Vorsitzende der SPD Willich, Marcus Mülders. Er führte in dieser Woche dazu ein ausführliches Gespräch mit Christa Disselkamp, der Vorsitzenden der Willicher Tafel.

Frau Disselkamp und ihre über 70 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer werden tagtäglich mit den Nöten der Menschen unmittelbar konfrontiert. Die verbalen Attacken und Diskussionen der letzten Wochen gegen die, die sich angeblich in der sozialen Hängematte ausruhten beschämen auch manche Kunden der Willicher Tafel. Die Tafelkunden sind zu 55 % Bezieher von Hilfe zum Lebensunterhalt, bzw. Hartz IV, immer häufiger auch alleinerziehende Mütter mit ihren Kindern und Langzeitarbeitslose. Deren Ausweg- und Chancenlosigkeit aus diesem Teufelskreis ausbrechen zu können, schlagen sich oftmals in Scham und großem Frust nieder. Da sind die Diskussionen, die von Spitzenpolitikern losgetreten werden mit Nichten hilfreich, diesen Menschen neue Perspektiven zu bieten, so Christa Distelkamp gegenüber Marcus Mülders.

 

„ Dringend ehrenamtliche Fahrer gesucht "

 

Dieser erfuhr, dass die Situation der Tafel, was die Zukunft angeht vor immer neuen Herausforderungen steht. Bürokratischer Aufwand und fehlende Ressourcen verlangen dem gemeinnützigen Verein, der in diesen Wochen ins fünfte Jahr nach seiner Gründung geht, große Anstrengungen ab. So sucht man z.Zt. Hände ringend Männer mit Führerschein, die in ihren Möglichkeiten bereit sind, die Tafel ehrenamtlich ein paar Stunden in der Woche bei ihren Aufgaben zu unterstützen.

Inzwischen kommt fast jeder achte Kunde aus den umliegenden Gemeinden und Städten wie Tönisvorst, Meerbusch oder Kaarst. Darüber hinaus gibt es Anregungen das bestehende Angebot in den vier Ausgabestellen Neersen, Schiefbahn, Anrath und Alt Willich auszuweiten. Hier stoßen aber auch Christa Disselkamp und ihr Team an die Grenzen des Leistbaren.

Zum einen fehlen die räumlichen Möglichkeiten sowie finanzielle Mittel das Engagement auszuweiten, konnte Mülders erfahren. Er schlägt beispielsweise vor, bei den Ausgabeterminen für die Kunden der Tafel für 2 - 3 Stunden ein „Klönkaffee" einzurichten, damit die Menschen nicht in langen Schlangen, bei Wind und Wetter, vor den Ausgabestellen warten müssen und sich auch miteinander austauschen können. Dafür gibt es aber leider keine entsprechenden Räumlichkeiten, die bezahlbar wären, war von der Chefin der Willicher Tafel zu hören.

Die Situation der Tafel stellt sich weiterhin wie folgt dar. Laufende Betriebskosten für ein Kühlfahrzeug, Verpackungsmaterial, Mieten etc. müssen aus einem durch Spenden finanzierten Etat von 18.000 € / Jahr gedeckt werden. Eine Vielzahl von Lieferanten aus Industrie und Gewerbe stellen Lebensmittel zur Verfügung. Dabei gibt es saisonale wie produktspezifische Unterschiede. Während an Weihnachten und Ostern recht große Mengen Lebensmittel angeboten werden, Brot und Backwaren fast immer mehr als ausreichend zur Verfügung stehen, mangelt es oft an Milch- und Molkereiprodukten, welche gerade für Familien mit Kindern benötigt werden.

Marcus Mülders erfährt, dass seitens der Stadt, die Tafel einen Stellenwert, wie andere Vereine hat, welche mit einem mittlerweile von 500 € auf 250 € reduzierten Beitrag bedacht werden. In Anbetracht der aktuellen und zukünftigen Herausforderungen wirbt er dafür, dass Bürger und Unternehmen sich für ihre Mitmenschen und die Willicher Tafel engagieren. Dies kann auf unterschiedlichste Art geschehen. Für den Einsatz beim Sortieren der Waren gibt es inzwischen bereits Wartelisten, da die Tafel aus versicherungstechnischen Gründen nicht mehr als 75 Helfer gleichzeitig aufführen kann. Jedoch kann man neben einer Fördermitgliedschaft, welche z.Zt. bei einem Jahresbeitrag von 36 € liegt, die Tafel auch durch Spenden unterstützen. Selbst kleine Beiträge helfen der Tafel ihre Aufgaben wahrzunehmen. „Hier will ich auch persönlich mit gutem Beispiel voran gehen und es zukünftig mir zur Aufgabe machen, da wo es in meinen Möglichkeiten ist, die Arbeit der Willich Tafel zu fördern und zu begleiten." So der stellvertretende Willicher SPD Chef.

 

Kontakt: Willicher Tafel e.V.
Vorsitzende: Christa Disselkamp
Tel.: 02154 - 81 48 82
www.willicher-tafel.de

 

06.03.2010

Neue junge Gesichter in der Anrathe SPD

(v.l.n.r.) Laura Gather, Hendrik Pempelfort, Lisa Krimgen (v.l.n.r.) Laura Gather, Hendrik Pempelfort, Lisa Krimgen

Anrath. „Wir sind auf dem richtigen Weg", so freute sich Uli Winkler auf der letzten Anrather SPD-Vorstandssitzung über drei neue Mitglieder. Laura Gather (17 Jahre alt) ist schon vor über einem Jahr eingetreten und hat jetzt jugendliche Verstärkung durch Lisa Krimgen (17) und Hendrik Pempelfort (16) erhalten. Alle drei wollen sich politisch aktiv an der Gestaltung unserer Stadt beteiligen und, so Hendrik: "Die Welt ein kleines Stück besser machen."
02.03.2010

Vorstandssitzung der Anrather SPD

Dr. Ralf Oerschkes Dr. Ralf Oerschkes

Willich. Auf der Anrather SPD-Vorstandssitzung am 01.03.2010 teilte der bisherige Vorsitzende Alexander Oerschkes mit, dass er nicht nur sein Ratsmandat zurückgegeben hat, sondern auch seine Ämter in Anrath niederlegt. Die Vorstandsmitglieder bedauerten einerseits seine Entscheidung, andererseits zeigten sie aber volles Verständnis dafür, dass sich A. Oerschkes zunächst einmal seinen privaten Problemen widmet und die Politik hintenan stellt.

Dr. Ralf Oerschkes, der 49 jährige Bruder des Bäckermeisters Oerschkes, ist lt. Reserveliste der Stellvertreter. Er wird dieses Amt annehmen und somit als Anrather SPD-Mann möglichst bald seine Tätigkeit im Willicher Stadtrat aufnehmen.

Der bisherige stellvertretende SPD-Vorsitzende Uli Winkler übernimmt zunächst kommissarisch das Amt des Vorsitzenden. Er betonte: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ralf Oerschkes. Sämtliche geplanten Aktionen und Aktivitäten werden wie vorgesehen absolviert. Insbesondere die nächsten Wohnbereichsbegehungen, die Besuche bei verschiedenen Institutionen (Arbeiterwohlfahrt, Seniorenhaus, evangelisches Gemeindezentrum, usw.) sowie die Informationsstände im kommenden Landtagswahlkampf werden in jedem Fall durchgeführt.

Am 14.04. findet die turnusgemäße nächste Mitgliederversammlung der Anrather SPD statt, auf der der neue Vorsitzende gewählt wird.
02.03.2010

Bünstorf neuer Vorsitzender der Schiefbahner SPD

Ulrich Bünstorf Ulrich Bünstorf

Schiefbahn. Der SPD Stadtbezirk Schiefbahn hat auf seiner Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Der bisherige Amtsinhaber Jürgen Hansen ist im vergangenen Jahr zum Ortsvereinsvorsitzenden gewählt worden. Sein Nachfolger an der Spitze der Schiefbahner SPD ist Ulrich Bünstorf, Stellvertreter ist Martin Dorgarthen. Als Schriftführerin fungiert Helga Schneider, Kassierer ist Daniel Frenken. Die Beisitzer sind Ute Hansen, Henning Ehlers, August Gathmann und Dieter Stocks.
02.03.2010

Oerschkes tritt von allen Ämtern zurück

Alexander Oerschkes Alexander Oerschkes

Willich. Mit großem Bedauern nimmt die SPD-Willich den Rücktritt von Alexander Oerschkes von allen politischen Ämtern zur Kenntnis. Als sich Oerschkes 2008 entschloss, für das Bürgermeisteramt in Willich zu kandidieren, war für ihn nicht absehbar, dass auch seinen Betrieb die Wirtschaftskrise in aller Härte treffen würde. „Heute", so Oerschkes, „braucht mein Betrieb und vor allem brauchen meine Mitarbeiter mich zu mehr als 100 Prozent. In dieser Situation bleibt keine Zeit mehr für die Politik!" Vor Parteivorstand und der Ratsfraktion begründete Oerschkes seine Entscheidung, „die ihm sehr schwer falle". Er habe sehr viel, auch seine Freizeit, in die Politik investiert. Doch nun müsse er sich um die Zukunft seiner Mitarbeiter, seiner Familie und auch seine eigene kümmern. Seine Bäckerei brauche ihn sofort, und das gehe nun vor. Aus diesem Grund scheide er aus dem Rat der Stadt aus und gebe seine Ämter in Partei und Fraktion zurück.
Der Ortsvereinsvorsitzende der SPD Jürgen Hansen und Fraktionsvorsitzender Bernd-Dieter Röhrscheid dankten Alexander Oerschkes für sein Engagement, hatten aber ebenso wie die anwesenden Partei- und Fraktionsmitglieder vollstes Verständnis für die überraschende Entscheidung des ehemaligen Spitzenkandidaten.
Über die Nachfolge von Oerschkes werden nun Partei und Fraktion in aller Ruhe beraten.
22.02.2010

SPD fordert Nutzungsgebühr für Google-View

Klaus-Olaf Platz Klaus-Olaf Platz

Willich. Da das Abfotografieren von Straßenzügen durch das Unternehmen Google Street View recht-lich nicht zu verhindern sei, hat die Willicher SPD Fraktion nun beantragt, dass eine sogenannte "Sondernutzungsgebühr" für das Abfotografieren durch die Firma Google erhoben wird, welche in der Höhe noch von der Verwaltung festzusetzen ist (z.B.: Ratingen 20€/km, Krefeld überlegt noch, soll aber höher ausfallen).
Antragsteller Klaus-Olaf Platz begründet den Antrag damit, dass es sich beim Befahren für die Datenerhebung durch fotografische Erfassung des gesamten Stadtgebietes, um eine Sondernutzung im Sinne des Paragraph 18 Straßen- und Wegegesetz Nordrhein Westfalen (StrWG) handelt. Diese sei genehmigungsbedürftig. Außerdem stelle diese Aktion eine Ablenkung der Verkehrsteilnehmer und damit eine Behinderung des Verkehrsflusses durch das auffällige Aufnahmefahrzeug dar.
10.02.2010

SPD beantragt gemeinsame Mensa

Ulrich Winkler Ulrich Winkler

Willich. In der Diskussion um den Bau von Mensen an den Willicher weiterführenden Schulen hat die SPD nun einen konkreten Antrag an die Verwaltung gestellt, der viele Probleme löst und gleichzeitig die Investitionskosten begrenzt: Auf dem Gelände des bisherigen Sportplatzes zwischen den Gebäuden des St.-Bernhard-Gymnasiums und der Städtischen Realschule soll eine Mensa gebaut werden, in der frisch gekocht werden kann und die von beiden Schulen gemeinsam genutzt werden soll.
Der bisher geplante Ausbau einer Ausgabeküche in der Realschule soll gestoppt und die dadurch eingesparten Finanzmittel der Investitionssumme der neuen Mensa zugeschlagen werden. Der Neubau soll schlüsselfertig ausgeschrieben werden. Die SPD fordert weiter, dass die Energiebereitstellung durch erneuerbare Energien sicherzustellen ist und dass die notwendige Kücheneinrichtung vom künftigen Caterer gestellt wird. Den Sozialdemokraten ist dabei wichtig, dass der Träger des St.-Bernhard-Gymnasiums die DK Integrationsbetriebe gGmbH oder ähnliche Unternehmen mit dem Betrieb der Frischküche beauftragt.
Die Antragsteller Uli Winkler und Bernd-Dieter Röhrscheid fordern außerdem, dass die Verwaltung gemeinsam mit der Direktorenkonferenz aller Willicher Schulen prüft, welche weiteren Schulen durch das Unternehmen mit frischem Essen beliefert werden möchten. Desweiteren soll geprüft werden, welche Zuschüsse für ein derartiges Projekt beantragt werden können.
08.02.2010

Joebges neuer Vorsitzender der Neersener SPD

Heinz Joebges Heinz Joebges

Neersen. Heinz Joebges ist der neue Vorsitzende der Neersener SPD. Auf der gut besuchten Mitgliederversammlung wurde Joebges mit großer Mehrheit zum Nachfolger von Volker Hufschmidt gewählt. Im Amt als Stellvertretender Vorsitzender wurde Detlef Nicola bestätigt. Zum Schriftführer wurde Marc Preuhs, zum Kassierer Christian Lange und zur Beisitzerin Mirjam Hufschmidt gewählt. Erstes Ziel des neuen Vorstandes ist es, in Neersen ein gutes Ergebnis bei der Landtagswahl im Mai diesen Jahres zu erreichen.
29.01.2010

Neujahrsempfang der SPD: Aufbruchstimmung

Anrath. Anrath und die Sozialdemokratie - unter dieses Motto hatte die SPD der Stadt Willich ihren diesjährigen Neujahrsempfang gestellt - Anlass natürlich die Jubiläumsfeiern „1000 Jahre Anrath". Gleichzeitig zeigte die SPD auf, welche Wurzeln sie in Anrath hat: Der SPD-Stadtbezirk Anrath hatte unter der Leitung von Uli Winkler eine Ausstellung vorbereitet, unter anderem mit einigen Zeitungsberichten. Der älteste Hinweis auf sozialdemokratische Tätigkeiten findet sich am 30.11.1872 im „Neuen Wochenblatt für den Kreis Kempen": Dort wird über eine Weberversammlung in Anrath berichtet, bei der „Ansichten zum Durchbruch" kamen, „welche besonders von einigen Socialdemokraten vertreten wurden."
Konkretere Hinweise finden sich dann Mitte Oktober 1877, als die „Freie Niederrhein Zeitung" über eine „Socialisten-Versammlung" schreibt und als Quelle wieder das „Neue Wochenblatt" angibt. Allerdings kann in diesen Jahren noch nicht von einer Partei gesprochen werden, verbrieft ist das Jahr 1878 als Gründungsjahr der SPD Anrath.

Der neue SPD-Vorsitzende Jürgen Hansen ging eher auf die heutige Situation ein: Im Rückblick auf das Wahljahr 2009 dankte er dem SPD-Bürgermeisterkandidaten Alexander Oerschkes für dessen Engagement, auch wenn er letztlich erfolglos geblieben war. Dann blickte Hansen auf den anstehenden Landtagswahlkampf: Es sei das Ziel der SPD, „verlorenen Boden wieder gutzumachen, aber aus eigener Stärke heraus", kündigte er an. Ein wesentliches Thema war für ihn dabei der Bildungsbereich, hier wollten die Bürger Ergebnisse sehen. Er rief die Gäste auf, die CDU-Veranstaltung am Mittwochabend in der Schiefbahner Kulturhalle mit dem CDU-Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers zu nutzen und ihn zu fragen, was aus seinen Wahlversprechen geworden sei. Sie wurden nicht eingehalten, warf Hansen Rüttgers vor.

Bezüglich der Finanzsituation warf er ihm vor, die „Landesregierung zieht die Kommunen über den Tisch". Ausdrücklich lobte Hansen die Reaktionen auf die prekäre Finanzsituation Willichs, die vom Kämmerer Willy Kerbusch eingeleitet und von den Parteien mitgetragen wurden: Den „genetisch bedingten Kämmerer-Reflex trägt die SPD mit", allerdings erzeugten Ausnahmeregelungen wir im Falle der Pfarrbücherei St. Katharina Unmut.

Nach ihm wandte sich die Landtagsabgeordnete Monika Ruff-Händelkes an die Parteimitglieder und die Vertreter der Vereine und Verbände in der Stadt. Sie freue sich auf den Wahlkampf in der Stadt Willich, denn „ich weiß, dass hier viel Ehrgeiz und Lust ist, die Sozialdemokratie voranzutreiben:"
Quelle: Rheinische Post
09.01.2010